Revolut Standard Mastercard
Revolut · Revolut
Weltweite Zahlungen mit bestem Wechselkurs
Schluss mit Abzocke im Urlaub: Diese Kreditkarten berechnen kein Auslandseinsatzentgelt – in jedem Land, in jeder Währung. Sparen Sie bis zu 2,5% auf jede Auslandszahlung.
Aktualisiert März 2026 4 Karten – 0% Auslandsgebühren – weltweit einsetzbar
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Weltweite Zahlungen mit bestem Wechselkurs
DKB · Visa
Weltweit kostenlos bezahlen & abheben – DKB Aktivkunde
N26 · N26
Kostenlose Neobank-Karte mit moderner App
ING · Visa
1% Cashback auf alle Ausgaben, kostenlos, weltweit
Das Auslandseinsatzentgelt – auch Fremdwährungsgebühr oder Auslandsgebühr genannt – ist ein prozentualer Aufschlag, den viele Banken bei Zahlungen in Nicht-Euro-Währungen berechnen. Es wird direkt beim Buchen der Transaktion erhoben und erscheint oft nicht einmal separat auf dem Kontoauszug.
Bei deutschen Standardkarten 1,5–2,5% pro Transaktion. Bei 2.000 € Auslandsausgaben: 30–50 € extra – für nichts.
Bei jeder Zahlung in Fremdwährung: im Urlaub, bei Online-Shops aus dem Ausland, bei Streaming-Diensten in USD.
Visa und Mastercard nutzen den tagesaktuellen Interbanken-Kurs – einer der besten verfügbaren Kurse, nur minimal über dem EZB-Kurs.
Dynamic Currency Conversion: Der Händler rechnet in Euro um – zu einem schlechten Kurs. Immer "lokale Währung" wählen!
Das Auslandseinsatzentgelt – offiziell auch als Fremdwährungsgebühr oder Fremdwährungszuschlag bezeichnet – ist eine Gebühr, die Ihr Kreditkartenanbieter erhebt, sobald Sie eine Transaktion in einer anderen Währung als Euro abwickeln. Die Gebühr entsteht, weil Ihre Bank den Betrag vom Fremdwährungsbetrag in Euro umrechnen muss und sich dafür einen Aufschlag auf den Wechselkurs sichert.
Technisch gesehen liegt der Prozess so ab: Visa oder Mastercard rechnen die Transaktion zum aktuellen Interbanken-Kurs (auch SWIFT-Referenzkurs genannt) um. Dieser Kurs ist äußerst nah am EZB-Tageskurs und für Verbraucher sehr günstig. Dann kommt Ihre Bank ins Spiel: Sie schlägt auf diesen günstigen Kurs ihr Auslandseinsatzentgelt von typischerweise 1,5 bis 2,5 Prozentpunkten auf. Das bedeutet: Selbst wenn Visa einen hervorragenden Wechselkurs liefert, kassiert Ihre Bank obendrauf.
Bei einer Kreditkarte ohne Auslandsgebühr – auch "Kreditkarte ohne Auslandseinsatzentgelt" oder "Kreditkarte ohne Fremdwährungszuschlag" genannt – wird dieser Aufschlag schlicht nicht erhoben. Sie zahlen nur den fairen Visa- oder Mastercard-Wechselkurs, der dem Interbanken-Kurs entspricht. Das ist der günstigste Kurs, den Privatpersonen überhaupt erhalten können.
Die folgende Tabelle zeigt, wie viel das Auslandseinsatzentgelt verschiedener Karten bei typischen Reisebudgets konkret kostet. Die Zahlen sprechen für sich: Bei 5.000 € Auslandsausgaben – für viele Familien mit Langstreckenurlaub keine Seltenheit – zahlen Sie mit einer Standardkarte bis zu 100 € an reinen Wechselkursgebühren.
| Karte | Auslandsgebühr | Kosten bei 1.000 € Auslandsausgaben | Kosten bei 5.000 € |
|---|---|---|---|
| Standard-Kreditkarte | 1,75 % | 17,50 € | 87,50 € |
| Sparkasse Kreditkarte | 1,50 % | 15,00 € | 75,00 € |
| Volksbank Kreditkarte | 2,00 % | 20,00 € | 100,00 € |
| DKB Visa (ohne Status) | 1,75 % | 17,50 € | 87,50 € |
| ING Visa (außer Eurozone) | 1,99 % | 19,90 € | 99,50 € |
| Unsere Kartenempfehlungen | 0 % | 0 € | 0 € |
Die Tabelle verdeutlicht: Allein durch den Wechsel zu einer gebührenfreien Kreditkarte für das Ausland sparen Sie bei einer Familienreise mit 5.000 € Kartenausgaben zwischen 75 € und 100 € – ohne auf irgendeinen Komfort zu verzichten. Über mehrere Jahre und Reisen summiert sich das auf mehrere hundert Euro.
Nicht jede Karte ohne Auslandseinsatzentgelt ist gleich. Einige sind klassische Kreditkarten mit Kreditrahmen, andere sind Charge-Karten oder Debitkarten. Manche bieten zusätzliche Reiseversicherungen, andere punkten mit Cashback oder Saveback-Programmen. Hier finden Sie die acht wichtigsten Karten im Überblick – damit Sie die richtige Wahl für Ihren Reisestil treffen.
Die Barclays Visa ist eine echte revolvierende Kreditkarte ohne Jahresgebühr und ohne Auslandseinsatzentgelt – weltweit akzeptiert bei allen Visa-Akzeptanzstellen. Sie bietet einen flexiblen Kreditrahmen und ist ideal für alle, die eine klassische Kreditkarte mit maximalem Auslandsnutzen suchen.
Die Advanzia Mastercard Gold ist eine der bekanntesten kostenlosen Kreditkarten ohne Auslandsgebühr in Deutschland und wird von Stiftung Warentest regelmäßig empfohlen. Besonders attraktiv: Sie enthält eine umfangreiche Reiseversicherung inklusive Auslandsreisekrankenversicherung – ein echter Mehrwert für Vielreisende.
Die TF Bank Mastercard Gold bietet ebenfalls 0 % Auslandseinsatzentgelt und ist dauerhaft kostenlos. Als Charge-Karte haben Sie bis zu 7 Wochen Zeit, Ihre Ausgaben zinslos zurückzuzahlen – ein unschlagbarer Vorteil gegenüber vielen Revolving-Kreditkarten, bei denen Zinsen von 15–25 % p. a. anfallen können.
Die Bank Norwegian Visa ist weltweit ohne Auslandseinsatzentgelt einsetzbar und bietet ein einzigartiges CashPoints-Programm: Sie sammeln bei jeder Kartenzahlung Punkte, die Sie für Flüge bei Norwegian Air einlösen können. Für Vielreisende, die gerne Skandinavien oder andere Ziele mit Norwegian anfliegen, eine besonders lohnende Kombination.
Die Hanseatic GenialCard gehört zu den am häufigsten von Stiftung Warentest und Finanztest empfohlenen gebührenfreien Kreditkarten in Deutschland. Sie ist eine echte Kreditkarte ohne Auslandsgebühr und bietet zudem kostenlose Bargeldabhebungen an bestimmten Automaten – ideal für alle, die eine einfache, zuverlässige Karte ohne versteckte Kosten wünschen.
Die DKB Visa ist eine der bekanntesten deutschen Reisekreditkarten und bietet 0 % Auslandseinsatzentgelt sowie kostenloses Bargeldabheben weltweit – allerdings nur mit dem sogenannten "Aktivstatus" (monatlicher Geldeingang oder regelmäßige Kartenzahlungen). Ohne Aktivstatus fallen beim Abheben 2 % Gebühr an; das Auslandseinsatzentgelt beträgt dann ebenfalls 1,75 %.
Die Trade Republic Visa-Karte ist eine moderne Debitkarte ohne Auslandsgebühr, die sich besonders für Sparorientierte eignet: Mit dem einzigartigen 1 %-Saveback-Programm wird bei jeder Kartenzahlung 1 % des Betrags automatisch in einen ETF-Sparplan investiert. Hinweis: Da es sich um eine Debitkarte handelt, wird der Betrag direkt vom Konto abgebucht – kein Kreditrahmen.
Revolut Standard ist die beliebteste Reise-Finanz-App in Europa und bietet an Werktagen absolut kostenlose Fremdwährungszahlungen zum Interbanken-Kurs. Am Wochenende kann ein Aufschlag von bis zu 1 % anfallen (Wochenend-Markup). Für Bargeldabhebungen gilt ein monatliches Freikontingent von 200 € – danach werden 2 % Gebühr fällig.
| Karte | Jahresgebühr | Auslandsgebühr | Abheben kostenlos? | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| DKB Visa | Kostenlos | 0% | Weltweit | Erfordert DKB-Girokonto |
| ING Visa | Kostenlos | 0% | Weltweit | Sehr einfache Handhabung |
| N26 Standard | Kostenlos | 0% | Bis 3x/Monat frei | Neobank, App-first |
| Revolut Standard | Kostenlos | 0%* | Bis 200 €/Monat | *Wochenend-Aufschlag möglich |
| Advanzia Gold | Kostenlos | 0% | Nein (1,95%) | Charge-Karte, 7 Wochen zinslos |
| Barclays Platinum | Kostenlos | 0% | Nein (Gebühr) | Revolving, Cashback 0,25% |
Sie zahlen im Urlaub an einem Kartenterminal und plötzlich erscheint auf dem Bildschirm eine Frage: "Möchten Sie in Euro bezahlen?" oder "Do you want to pay in EUR?". Das klingt nach einem freundlichen Service – ist es aber nicht. Hier lauert die Dynamic Currency Conversion (DCC), eine der teuersten Fallen für Reisende überhaupt.
DCC bedeutet, dass nicht Ihre Heimatbank, sondern der Händler oder Geldautomatenbetreiber die Währungsumrechnung vornimmt – und dabei einen versteckten Aufschlag von 2 bis 8 Prozent auf den Wechselkurs aufschlägt. Dieser Aufschlag wird selten transparent ausgewiesen. Das Ergebnis: Sie zahlen deutlich mehr, als wenn Sie einfach in der lokalen Währung bezahlt hätten.
Besonders tückisch: DCC wird Ihnen auch an Geldautomaten angeboten. Der ATM fragt, ob er den Betrag in Euro anzeigen und abbuchen soll – und schlägt dabei 3 bis 8 % auf den Wechselkurs auf. Dieser Aufschlag kommt zusätzlich zu einer etwaigen Abhebungsgebühr Ihrer eigenen Bank.
Am Terminal oder Geldautomaten immer die Option "Lokale Währung" oder "Without conversion" / "Sem conversão" wählen. Niemals "Euro" oder "Home currency" akzeptieren.
Manche Händler versuchen, DCC als Standardoption zu präsentieren. Bestehen Sie auf der Zahlung in lokaler Währung – das ist Ihr gutes Recht. Im Zweifel brechen Sie den Vorgang ab und beginnen neu.
Nach der Zahlung die Quittung kontrollieren: Ist der Betrag in lokaler Währung ausgewiesen? Gut. Steht da ein Euro-Betrag vom Händler umgerechnet? Dann wurde DCC angewendet – prüfen Sie, ob eine Rückbuchung möglich ist.
Manche Geldautomaten bieten nur DCC an und lassen keine Wahl. Nutzen Sie in diesem Fall einen anderen Automaten oder zahlen Sie direkt mit Karte beim Händler in lokaler Währung.
Auch wenn bargeldloses Zahlen weltweit immer verbreiteter wird, brauchen Sie an vielen Reisezielen noch Bargeld: Auf Märkten in Marokko, in kleinen Restaurants in Vietnam oder beim Trinkgeld in den USA wird Kartenzahlung oft nicht akzeptiert. Deshalb ist die Frage, welche Karte kostenlose Bargeldabhebungen am Geldautomaten (ATM) im Ausland ermöglicht, mindestens genauso wichtig wie das Auslandseinsatzentgelt.
Hierbei gilt: Das Auslandseinsatzentgelt und die Bargeldabhebungsgebühr sind zwei verschiedene Gebühren. Eine Karte kann 0 % Auslandsgebühr haben, aber trotzdem 1–3 % Abhebungsgebühr berechnen. Schauen Sie deshalb immer auf beide Positionen in den Konditionen.
| Karte | Abhebungsgebühr Ausland | Mindestbetrag | Monatliches Freikontingent |
|---|---|---|---|
| Barclays Visa | Kostenlos | — | Unbegrenzt |
| Hanseatic GenialCard | Kostenlos | — | Unbegrenzt |
| Advanzia Mastercard Gold | 1,95 % (mind. 5 €) | 5 € | Kein Freikontingent |
| DKB Visa (mit Aktivstatus) | Kostenlos | — | Unbegrenzt |
| DKB Visa (ohne Aktivstatus) | 2,00 % | — | Kein Freikontingent |
| Revolut Standard | Bis 200 €/Monat frei | — | 200 € (danach 2 %) |
| N26 Standard | Bis 3x/Monat frei | — | 3 Abhebungen/Monat |
| Bank Norwegian Visa | 1,75 % (mind. 2 €) | 2 € | Kein Freikontingent |
| Trade Republic Visa | Kostenlos | — | Unbegrenzt |
| TF Bank Mastercard Gold | 1,95 % (mind. 3,90 €) | 3,90 € | Kein Freikontingent |
Für häufige Bargeldabhebungen im Ausland sind Barclays Visa, Hanseatic GenialCard und DKB Visa (mit Aktivstatus) die klaren Gewinner: Sie berechnen keine Abhebungsgebühr – weder eine prozentuale noch eine feste Mindestgebühr. Die Trade Republic Visa ist als Debitkarte ebenfalls kostenlos beim Abheben, aber kein Kreditkartenprodukt.
Eine wichtige Unterscheidung für Reisende: Das Auslandseinsatzentgelt fällt nur bei Transaktionen in Fremdwährung an – nicht bei Reisen innerhalb der Eurozone. Wer also nach Frankreich, Spanien oder Griechenland fährt, zahlt mit jeder deutschen Kreditkarte automatisch ohne Währungsumtausch. Die Eurozone umfasst derzeit 20 EU-Mitgliedstaaten, die den Euro als offizielles Zahlungsmittel nutzen.
In allen Eurozone-Ländern zahlen Sie mit Ihrer deutschen Kreditkarte genauso wie in Deutschland – in Euro, ohne Auslandseinsatzentgelt, ohne Wechselkursaufschlag. Zu den wichtigsten Reisezielen in der Eurozone gehören:
Sobald Sie in einem Land bezahlen, das den Euro nicht als Währung hat, greift das Auslandseinsatzentgelt. Die folgenden beliebten Reiseziele gehören nicht zur Eurozone und erfordern deshalb eine Kreditkarte ohne Auslandseinsatzentgelt:
| Reiseziel | Währung | Auslandsgebühr fällt an? | Tipp |
|---|---|---|---|
| USA | US-Dollar (USD) | Ja | Karte ohne Gebühr + DCC ablehnen |
| Großbritannien | Pfund Sterling (GBP) | Ja | Karte ohne Gebühr + immer GBP wählen |
| Türkei | Türkische Lira (TRY) | Ja | Karte mit 0 % Gebühr; Wechselkurs täglich prüfen |
| Thailand | Baht (THB) | Ja | ATM-Operator-Fee häufig; große Beträge abheben |
| Marokko | Dirham (MAD) | Ja | Bargeld oft nötig; DKB oder Barclays empfohlen |
| Japan | Yen (JPY) | Ja | Kartenzahlung noch nicht überall; Bargeld einplanen |
| Australien | Australischer Dollar (AUD) | Ja | DCC an Automaten häufig – immer ablehnen |
| Schweiz | Schweizer Franken (CHF) | Ja (EU-Land, kein Euro) | Beliebtes Reiseziel – Karte ohne Gebühr spart viel |
| Schweden / Norwegen / Dänemark | SEK / NOK / DKK | Ja (EU, kein Euro) | Skandinavien: sehr kartenzahlungsfreundlich |
| Polen / Tschechien / Ungarn | PLN / CZK / HUF | Ja (EU, kein Euro) | DCC häufig an Automaten – immer Lokalwährung wählen |
Wählen Sie eine Karte aus unserer Liste oben. Alle zeigen 0% Auslandseinsatzentgelt.
Bei Kartenterminals oder Geldautomaten im Ausland: Wählen Sie immer die lokale Währung, nie Euro.
Einige Karten ohne Auslandsgebühr berechnen trotzdem Gebühren beim Abheben. DKB und ING sind beim Abheben ebenfalls kostenlos.
Nehmen Sie immer eine zweite Karte mit – für den Fall, dass die erste verloren geht oder gesperrt wird.
Alles was Sie über kostenlose Auslandszahlungen wissen müssen
Das Auslandseinsatzentgelt (auch "Fremdwährungsgebühr") ist ein Aufschlag, den Banken berechnen, wenn Sie mit Ihrer Kreditkarte in einer anderen Währung als Euro zahlen. Es beträgt typischerweise 1,5–2,5% des Transaktionsbetrags. Bei DKB, ING, N26, Revolut und anderen Anbietern fällt diese Gebühr gar nicht an.
Die besten Karten ohne Auslandsgebühren in Deutschland sind: DKB Visa (kostenlos, weltweit), ING Visa (kostenlos), N26 Standard (kostenlos), Revolut Standard (kostenlos bis Limit), bunq Easy Bank Free (kostenlos), Bank Norwegian Visa (kostenlos), Barclays Platinum Double (kostenlos), Advanzia Mastercard Gold (kostenlos) und Hanseatic GenialCard (kostenlos).
Das hängt von der Karte ab. DKB Visa ermöglicht kostenloses Abheben weltweit (mit aktivem Girokonto). N26 Standard hat ein monatliches Freikontingent. Revolut bietet kostenlose Abhebungen bis zum monatlichen Limit. Viele andere Karten berechnen Abhebungsgebühren auch ohne Auslandseinsatzentgelt. Prüfen Sie die Konditionen sorgfältig.
DCC bedeutet, dass der Händler oder Geldautomat im Ausland Ihnen anbietet, in Euro statt in lokaler Währung zu zahlen. Das klingt bequem, kostet Sie aber zusätzlich 2–5% durch schlechte Wechselkurse. Wählen Sie IMMER "Lokale Währung" oder "Ohne Umrechnung" – auch bei Karten ohne Auslandsgebühren!
Visa und Mastercard nutzen den tagesaktuellen Interbank-Wechselkurs, der sehr nah am "offiziellen" Kurs liegt. American Express verwendet einen eigenen Kurs, der etwas weniger günstig sein kann. Karten wie Revolut oder N26 nutzen ebenfalls den Interbank-Kurs – allerdings nur während Öffnungszeiten der Devisenmärkte; an Wochenenden kann ein kleiner Aufschlag anfallen.
Kreditkarten bieten mehr Schutz: Rückbuchungsrecht (Chargeback), oft bessere Versicherungen und werden von Mietwagen oder Hotels als Sicherheit bevorzugt. Debitkarten sind an Guthaben gebunden und werden manchmal nicht akzeptiert. Empfehlung: Kreditkarte für Zahlungen und Buchungen, Debitkarte oder Reisedebitkarte als Backup für Bargeldabhebungen.
Besonders sinnvoll! Außerhalb der EU gibt es keine gesetzliche Deckelung der Wechselkursaufschläge. Viele Banken berechnen dann 2,5% oder mehr. In Ländern wie USA, Thailand, Japan oder Australien – wo viele Deutsche in Urlaub fahren – macht eine Karte ohne Auslandsgebühren pro Reise leicht 20–100 € Ersparnis aus.
Nein. Innerhalb der Eurozone – also in Ländern wie Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland, Portugal oder Österreich – gibt es keinen Währungsumtausch, da alle den Euro verwenden. Das Auslandseinsatzentgelt fällt nur bei Zahlungen in Fremdwährung an, also zum Beispiel in der Türkei (Lira), Großbritannien (Pfund), den USA (Dollar) oder Thailand (Baht).
Visa und Mastercard wickeln täglich Milliarden von Transaktionen ab und können deshalb den Interbanken-Kurs (SWIFT-Referenzkurs) nutzen – denselben Kurs, zu dem sich Banken gegenseitig Geld leihen. Dieser Kurs ist typischerweise nur 0,1–0,5% schlechter als der offizielle EZB-Referenzkurs. Im Vergleich dazu berechnen Wechselstuben am Flughafen oft 5–10% Aufschlag.
Ja, sofern der Online-Shop in einer Fremdwährung abrechnet. Wenn Sie bei einem amerikanischen Shop in USD bezahlen oder bei einem britischen Shop in GBP, fällt das Auslandseinsatzentgelt genauso an wie bei einer physischen Zahlung im Urlaub. Mit einer Kreditkarte ohne Auslandseinsatzentgelt sparen Sie also auch beim internationalen Online-Shopping.
Schauen Sie in die Preisliste Ihrer Bank oder in die Kartenkonditionen. Suchen Sie nach Begriffen wie "Auslandseinsatzentgelt", "Fremdwährungsgebühr", "Fremdwährungszuschlag" oder "Non-Euro-Transaction Fee". Alternativ prüfen Sie Ihren letzten Kontoauszug nach einem Auslandsaufenthalt: Wurde ein Betrag von 1,5–2,5% separat oder im Gesamtbetrag ausgewiesen? Dann zahlen Sie die Gebühr.
Ja, absolut. Alle modernen Kreditkarten ohne Auslandsgebühr unterstützen kontaktloses Bezahlen (NFC) über Visa Contactless oder Mastercard Contactless. Zudem können Sie die meisten Karten in Apple Pay oder Google Pay hinterlegen, was besonders im Ausland praktisch ist – so müssen Sie die physische Karte nicht immer dabei haben.
Nehmen Sie immer eine zweite Karte mit – idealerweise von einem anderen Anbieter (eine Visa, eine Mastercard). Informieren Sie Ihre Bank vor der Reise über den geplanten Auslandsaufenthalt, damit keine automatische Sicherheitssperrung greift. Die meisten modernen Neobanken wie Revolut, N26 oder DKB ermöglichen das schnelle Entsperren direkt über die App, ohne einen Anruf beim Callcenter.
Revolut Standard ist an Werktagen (Montag bis Freitag) vollständig kostenlos für Zahlungen in Fremdwährung – ohne Limit. Am Wochenende kann ein Aufschlag von 0,5–1% anfallen, da die Devisenmärkte geschlossen sind und Revolut das Wechselkursrisiko absichern muss. Für Bargeldabhebungen gilt ein monatliches Freikontingent von 200 € – darüber hinaus fallen 2% Gebühr an.