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4 Karten ohne Auslandsgebühr

Kreditkarte ohne
Auslandsgebühren

Schluss mit Abzocke im Urlaub: Diese Kreditkarten berechnen kein Auslandseinsatzentgelt – in jedem Land, in jeder Währung. Sparen Sie bis zu 2,5% auf jede Auslandszahlung.

0% Auslandseinsatzentgelt Günstiger Visa/Mastercard-Wechselkurs Viele kostenlose Karten
Ersparnisse bei Auslandsreise
2.000 € Auslandsausgaben bis zu 50 € gespart
5.000 € Auslandsausgaben bis zu 125 € gespart
10.000 € Auslandsausgaben bis zu 250 € gespart

Kurzzusammenfassung

  • 0% Auslandseinsatzentgelt sparen Sie bis zu 2,5% auf jede Fremdwährungszahlung – bei 5.000 € Auslandsausgaben sind das bis zu 125 € im Jahr.
  • Beste kostenlose Option: DKB Visa oder ING Visa – beide ohne Jahresgebühr, 0% Auslandsgebühr, guter Visa-Wechselkurs.
  • DCC immer ablehnen: Wenn ein ausländischer Händler "Möchten Sie in Euro zahlen?" fragt, IMMER "Lokale Währung" wählen – sonst zahlen Sie 2–5% extra, auch mit einer Karte ohne Auslandsgebühr.
  • Geldabheben im Ausland: Nicht alle Karten ohne Auslandsgebühr ermöglichen auch kostenloses Abheben – DKB Visa und N26 Standard sind hier besonders stark.
  • Wechselkurs: Visa und Mastercard nutzen den Interbanken-Kurs – deutlich besser als Wechselstuben (die oft 5–10% aufschlagen).

Kreditkarten ohne Auslandseinsatzentgelt

Aktualisiert März 2026 4 Karten – 0% Auslandsgebühren – weltweit einsetzbar

Was ist das Auslandseinsatzentgelt?

Das Auslandseinsatzentgelt – auch Fremdwährungsgebühr oder Auslandsgebühr genannt – ist ein prozentualer Aufschlag, den viele Banken bei Zahlungen in Nicht-Euro-Währungen berechnen. Es wird direkt beim Buchen der Transaktion erhoben und erscheint oft nicht einmal separat auf dem Kontoauszug.

Wie hoch ist die Gebühr?

Bei deutschen Standardkarten 1,5–2,5% pro Transaktion. Bei 2.000 € Auslandsausgaben: 30–50 € extra – für nichts.

Wann fällt sie an?

Bei jeder Zahlung in Fremdwährung: im Urlaub, bei Online-Shops aus dem Ausland, bei Streaming-Diensten in USD.

Welcher Wechselkurs gilt?

Visa und Mastercard nutzen den tagesaktuellen Interbanken-Kurs – einer der besten verfügbaren Kurse, nur minimal über dem EZB-Kurs.

Was ist die DCC-Falle?

Dynamic Currency Conversion: Der Händler rechnet in Euro um – zu einem schlechten Kurs. Immer "lokale Währung" wählen!

Was ist das Auslandseinsatzentgelt und wie hoch ist es?

Das Auslandseinsatzentgelt – offiziell auch als Fremdwährungsgebühr oder Fremdwährungszuschlag bezeichnet – ist eine Gebühr, die Ihr Kreditkartenanbieter erhebt, sobald Sie eine Transaktion in einer anderen Währung als Euro abwickeln. Die Gebühr entsteht, weil Ihre Bank den Betrag vom Fremdwährungsbetrag in Euro umrechnen muss und sich dafür einen Aufschlag auf den Wechselkurs sichert.

Technisch gesehen liegt der Prozess so ab: Visa oder Mastercard rechnen die Transaktion zum aktuellen Interbanken-Kurs (auch SWIFT-Referenzkurs genannt) um. Dieser Kurs ist äußerst nah am EZB-Tageskurs und für Verbraucher sehr günstig. Dann kommt Ihre Bank ins Spiel: Sie schlägt auf diesen günstigen Kurs ihr Auslandseinsatzentgelt von typischerweise 1,5 bis 2,5 Prozentpunkten auf. Das bedeutet: Selbst wenn Visa einen hervorragenden Wechselkurs liefert, kassiert Ihre Bank obendrauf.

Bei einer Kreditkarte ohne Auslandsgebühr – auch "Kreditkarte ohne Auslandseinsatzentgelt" oder "Kreditkarte ohne Fremdwährungszuschlag" genannt – wird dieser Aufschlag schlicht nicht erhoben. Sie zahlen nur den fairen Visa- oder Mastercard-Wechselkurs, der dem Interbanken-Kurs entspricht. Das ist der günstigste Kurs, den Privatpersonen überhaupt erhalten können.

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Gut zu wissen: Das Auslandseinsatzentgelt fällt nicht nur im Urlaub an. Es greift bei jeder Transaktion in Fremdwährung – also auch beim Online-Shopping bei einem US-amerikanischen Shop, beim Buchen eines Hotels auf einer englischen Plattform oder beim Abonnieren eines Streaming-Dienstes, der in US-Dollar abrechnet.

Kostenvergleich: Was zahlen Sie wirklich?

Die folgende Tabelle zeigt, wie viel das Auslandseinsatzentgelt verschiedener Karten bei typischen Reisebudgets konkret kostet. Die Zahlen sprechen für sich: Bei 5.000 € Auslandsausgaben – für viele Familien mit Langstreckenurlaub keine Seltenheit – zahlen Sie mit einer Standardkarte bis zu 100 € an reinen Wechselkursgebühren.

Karte Auslandsgebühr Kosten bei 1.000 € Auslandsausgaben Kosten bei 5.000 €
Standard-Kreditkarte 1,75 % 17,50 € 87,50 €
Sparkasse Kreditkarte 1,50 % 15,00 € 75,00 €
Volksbank Kreditkarte 2,00 % 20,00 € 100,00 €
DKB Visa (ohne Status) 1,75 % 17,50 € 87,50 €
ING Visa (außer Eurozone) 1,99 % 19,90 € 99,50 €
Unsere Kartenempfehlungen 0 % 0 € 0 €

Die Tabelle verdeutlicht: Allein durch den Wechsel zu einer gebührenfreien Kreditkarte für das Ausland sparen Sie bei einer Familienreise mit 5.000 € Kartenausgaben zwischen 75 € und 100 € – ohne auf irgendeinen Komfort zu verzichten. Über mehrere Jahre und Reisen summiert sich das auf mehrere hundert Euro.

Die besten Kreditkarten ohne Auslandsgebühr 2026 im Detail

Nicht jede Karte ohne Auslandseinsatzentgelt ist gleich. Einige sind klassische Kreditkarten mit Kreditrahmen, andere sind Charge-Karten oder Debitkarten. Manche bieten zusätzliche Reiseversicherungen, andere punkten mit Cashback oder Saveback-Programmen. Hier finden Sie die acht wichtigsten Karten im Überblick – damit Sie die richtige Wahl für Ihren Reisestil treffen.

1

Barclays Visa (ehemals easybank)

Echte Kreditkarte · Kostenlos · 0 % Auslandsgebühr

Die Barclays Visa ist eine echte revolvierende Kreditkarte ohne Jahresgebühr und ohne Auslandseinsatzentgelt – weltweit akzeptiert bei allen Visa-Akzeptanzstellen. Sie bietet einen flexiblen Kreditrahmen und ist ideal für alle, die eine klassische Kreditkarte mit maximalem Auslandsnutzen suchen.

Jahresgebühr: 0 € Auslandsgebühr: 0 % Netzwerk: Visa Typ: Revolving-Kreditkarte
2

Advanzia Mastercard Gold

Charge-Karte · Kostenlos · Reiseversicherung inklusive

Die Advanzia Mastercard Gold ist eine der bekanntesten kostenlosen Kreditkarten ohne Auslandsgebühr in Deutschland und wird von Stiftung Warentest regelmäßig empfohlen. Besonders attraktiv: Sie enthält eine umfangreiche Reiseversicherung inklusive Auslandsreisekrankenversicherung – ein echter Mehrwert für Vielreisende.

Jahresgebühr: 0 € Auslandsgebühr: 0 % Netzwerk: Mastercard Typ: Charge-Karte (7 Wochen zinslos) Reiseversicherung inklusive
3

TF Bank Mastercard Gold

Charge-Karte · Kostenlos · 7 Wochen zinsfrei

Die TF Bank Mastercard Gold bietet ebenfalls 0 % Auslandseinsatzentgelt und ist dauerhaft kostenlos. Als Charge-Karte haben Sie bis zu 7 Wochen Zeit, Ihre Ausgaben zinslos zurückzuzahlen – ein unschlagbarer Vorteil gegenüber vielen Revolving-Kreditkarten, bei denen Zinsen von 15–25 % p. a. anfallen können.

Jahresgebühr: 0 € Auslandsgebühr: 0 % Netzwerk: Mastercard Typ: Charge-Karte Bis 7 Wochen zinsfrei
4

Bank Norwegian Visa

Kreditkarte · Kostenlos · CashPoints sammeln

Die Bank Norwegian Visa ist weltweit ohne Auslandseinsatzentgelt einsetzbar und bietet ein einzigartiges CashPoints-Programm: Sie sammeln bei jeder Kartenzahlung Punkte, die Sie für Flüge bei Norwegian Air einlösen können. Für Vielreisende, die gerne Skandinavien oder andere Ziele mit Norwegian anfliegen, eine besonders lohnende Kombination.

Jahresgebühr: 0 € Auslandsgebühr: 0 % Netzwerk: Visa CashPoints (Norwegian Air)
5

Hanseatic GenialCard

Kreditkarte · Kostenlos · Stiftung Warentest empfohlen

Die Hanseatic GenialCard gehört zu den am häufigsten von Stiftung Warentest und Finanztest empfohlenen gebührenfreien Kreditkarten in Deutschland. Sie ist eine echte Kreditkarte ohne Auslandsgebühr und bietet zudem kostenlose Bargeldabhebungen an bestimmten Automaten – ideal für alle, die eine einfache, zuverlässige Karte ohne versteckte Kosten wünschen.

Jahresgebühr: 0 € Auslandsgebühr: 0 % Netzwerk: Visa Stiftung Warentest Top-Empfehlung
6

DKB Visa Kreditkarte

Kreditkarte · Kostenlos · Aktivstatus erforderlich

Die DKB Visa ist eine der bekanntesten deutschen Reisekreditkarten und bietet 0 % Auslandseinsatzentgelt sowie kostenloses Bargeldabheben weltweit – allerdings nur mit dem sogenannten "Aktivstatus" (monatlicher Geldeingang oder regelmäßige Kartenzahlungen). Ohne Aktivstatus fallen beim Abheben 2 % Gebühr an; das Auslandseinsatzentgelt beträgt dann ebenfalls 1,75 %.

Jahresgebühr: 0 € Auslandsgebühr: 0 % (mit Aktivstatus) Netzwerk: Visa Aktivstatus-Bedingung beachten Kostenloses Abheben weltweit (mit Status)
7

Trade Republic Visa

Debitkarte · Kostenlos · 1 % Saveback

Die Trade Republic Visa-Karte ist eine moderne Debitkarte ohne Auslandsgebühr, die sich besonders für Sparorientierte eignet: Mit dem einzigartigen 1 %-Saveback-Programm wird bei jeder Kartenzahlung 1 % des Betrags automatisch in einen ETF-Sparplan investiert. Hinweis: Da es sich um eine Debitkarte handelt, wird der Betrag direkt vom Konto abgebucht – kein Kreditrahmen.

Jahresgebühr: 0 € Auslandsgebühr: 0 % Netzwerk: Visa Typ: Debitkarte 1 % Saveback in ETF
8

Revolut Standard

Prepaid/Debitkarte · Kostenlos · 0 % wochentags

Revolut Standard ist die beliebteste Reise-Finanz-App in Europa und bietet an Werktagen absolut kostenlose Fremdwährungszahlungen zum Interbanken-Kurs. Am Wochenende kann ein Aufschlag von bis zu 1 % anfallen (Wochenend-Markup). Für Bargeldabhebungen gilt ein monatliches Freikontingent von 200 € – danach werden 2 % Gebühr fällig.

Jahresgebühr: 0 € Auslandsgebühr: 0 % (wochentags) Netzwerk: Visa/Mastercard +1 % Wochenend-Markup möglich Bargeld: 200 €/Monat kostenlos

Kreditkarte ohne Auslandsgebühr: Vergleich der Top-Karten

Karte Jahresgebühr Auslandsgebühr Abheben kostenlos? Besonderheit
DKB Visa Kostenlos 0% Weltweit Erfordert DKB-Girokonto
ING Visa Kostenlos 0% Weltweit Sehr einfache Handhabung
N26 Standard Kostenlos 0% Bis 3x/Monat frei Neobank, App-first
Revolut Standard Kostenlos 0%* Bis 200 €/Monat *Wochenend-Aufschlag möglich
Advanzia Gold Kostenlos 0% Nein (1,95%) Charge-Karte, 7 Wochen zinslos
Barclays Platinum Kostenlos 0% Nein (Gebühr) Revolving, Cashback 0,25%

DCC – Dynamic Currency Conversion: Die teure Falle im Ausland

Sie zahlen im Urlaub an einem Kartenterminal und plötzlich erscheint auf dem Bildschirm eine Frage: "Möchten Sie in Euro bezahlen?" oder "Do you want to pay in EUR?". Das klingt nach einem freundlichen Service – ist es aber nicht. Hier lauert die Dynamic Currency Conversion (DCC), eine der teuersten Fallen für Reisende überhaupt.

DCC bedeutet, dass nicht Ihre Heimatbank, sondern der Händler oder Geldautomatenbetreiber die Währungsumrechnung vornimmt – und dabei einen versteckten Aufschlag von 2 bis 8 Prozent auf den Wechselkurs aufschlägt. Dieser Aufschlag wird selten transparent ausgewiesen. Das Ergebnis: Sie zahlen deutlich mehr, als wenn Sie einfach in der lokalen Währung bezahlt hätten.

Praxisbeispiel: 100 USD Rechnung im Restaurant in New York
Mit DCC (in Euro zahlen)
95,00 €
Händler rechnet zum schlechten Kurs um: 1 USD = ~0,95 € statt ~0,91 €
Sie zahlen ~4 € zu viel
Ohne DCC (in USD zahlen)
91,00 €
Visa/Mastercard rechnen zum fairen Interbanken-Kurs um
Korrekte Abrechnung

Besonders tückisch: DCC wird Ihnen auch an Geldautomaten angeboten. Der ATM fragt, ob er den Betrag in Euro anzeigen und abbuchen soll – und schlägt dabei 3 bis 8 % auf den Wechselkurs auf. Dieser Aufschlag kommt zusätzlich zu einer etwaigen Abhebungsgebühr Ihrer eigenen Bank.

Wie Sie DCC sicher vermeiden

1

Immer "Lokale Währung" wählen

Am Terminal oder Geldautomaten immer die Option "Lokale Währung" oder "Without conversion" / "Sem conversão" wählen. Niemals "Euro" oder "Home currency" akzeptieren.

2

DCC ablehnen, auch wenn der Händler darauf besteht

Manche Händler versuchen, DCC als Standardoption zu präsentieren. Bestehen Sie auf der Zahlung in lokaler Währung – das ist Ihr gutes Recht. Im Zweifel brechen Sie den Vorgang ab und beginnen neu.

3

Quittung prüfen

Nach der Zahlung die Quittung kontrollieren: Ist der Betrag in lokaler Währung ausgewiesen? Gut. Steht da ein Euro-Betrag vom Händler umgerechnet? Dann wurde DCC angewendet – prüfen Sie, ob eine Rückbuchung möglich ist.

4

Kreditkarte nutzen, nicht Bargeld vom DCC-Automaten

Manche Geldautomaten bieten nur DCC an und lassen keine Wahl. Nutzen Sie in diesem Fall einen anderen Automaten oder zahlen Sie direkt mit Karte beim Händler in lokaler Währung.

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Wichtig: DCC ist auch bei einer Kreditkarte ohne Auslandsgebühr ein Problem! Selbst wenn Ihre Karte 0 % Auslandseinsatzentgelt hat, verlieren Sie Geld, wenn DCC angewendet wird. Das DCC-Markup schlägt der Händler auf – nicht Ihre Bank. Lehnen Sie DCC also immer ab, unabhängig von Ihrer Karte.

Bargeld abheben im Ausland: Diese Karten sind kostenlos

Auch wenn bargeldloses Zahlen weltweit immer verbreiteter wird, brauchen Sie an vielen Reisezielen noch Bargeld: Auf Märkten in Marokko, in kleinen Restaurants in Vietnam oder beim Trinkgeld in den USA wird Kartenzahlung oft nicht akzeptiert. Deshalb ist die Frage, welche Karte kostenlose Bargeldabhebungen am Geldautomaten (ATM) im Ausland ermöglicht, mindestens genauso wichtig wie das Auslandseinsatzentgelt.

Hierbei gilt: Das Auslandseinsatzentgelt und die Bargeldabhebungsgebühr sind zwei verschiedene Gebühren. Eine Karte kann 0 % Auslandsgebühr haben, aber trotzdem 1–3 % Abhebungsgebühr berechnen. Schauen Sie deshalb immer auf beide Positionen in den Konditionen.

Karte Abhebungsgebühr Ausland Mindestbetrag Monatliches Freikontingent
Barclays Visa Kostenlos Unbegrenzt
Hanseatic GenialCard Kostenlos Unbegrenzt
Advanzia Mastercard Gold 1,95 % (mind. 5 €) 5 € Kein Freikontingent
DKB Visa (mit Aktivstatus) Kostenlos Unbegrenzt
DKB Visa (ohne Aktivstatus) 2,00 % Kein Freikontingent
Revolut Standard Bis 200 €/Monat frei 200 € (danach 2 %)
N26 Standard Bis 3x/Monat frei 3 Abhebungen/Monat
Bank Norwegian Visa 1,75 % (mind. 2 €) 2 € Kein Freikontingent
Trade Republic Visa Kostenlos Unbegrenzt
TF Bank Mastercard Gold 1,95 % (mind. 3,90 €) 3,90 € Kein Freikontingent

Für häufige Bargeldabhebungen im Ausland sind Barclays Visa, Hanseatic GenialCard und DKB Visa (mit Aktivstatus) die klaren Gewinner: Sie berechnen keine Abhebungsgebühr – weder eine prozentuale noch eine feste Mindestgebühr. Die Trade Republic Visa ist als Debitkarte ebenfalls kostenlos beim Abheben, aber kein Kreditkartenprodukt.

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Tipp: Manche ausländischen Geldautomatenbetreiber erheben eine eigene "ATM operator fee", die unabhängig von Ihrer Karte ist. Diese Gebühr ist in manchen Ländern (z. B. Thailand, Mexiko) üblich und kann 2–5 € pro Abhebung betragen. Dagegen können weder Sie noch Ihre Bank etwas tun – außer möglichst große Beträge auf einmal abzuheben, um die Festgebühr zu minimieren.

Eurozone vs. Nicht-Euro-Länder: Was gilt wo?

Eine wichtige Unterscheidung für Reisende: Das Auslandseinsatzentgelt fällt nur bei Transaktionen in Fremdwährung an – nicht bei Reisen innerhalb der Eurozone. Wer also nach Frankreich, Spanien oder Griechenland fährt, zahlt mit jeder deutschen Kreditkarte automatisch ohne Währungsumtausch. Die Eurozone umfasst derzeit 20 EU-Mitgliedstaaten, die den Euro als offizielles Zahlungsmittel nutzen.

Eurozone: Kein Währungsumtausch nötig

In allen Eurozone-Ländern zahlen Sie mit Ihrer deutschen Kreditkarte genauso wie in Deutschland – in Euro, ohne Auslandseinsatzentgelt, ohne Wechselkursaufschlag. Zu den wichtigsten Reisezielen in der Eurozone gehören:

Frankreich (EUR)
Spanien (EUR)
Italien (EUR)
Griechenland (EUR)
Portugal (EUR)
Österreich (EUR)
Niederlande (EUR)
Belgien (EUR)
Finnland (EUR)
Kroatien (EUR)

Nicht-Euro-Länder: Hier lohnt die richtige Karte besonders

Sobald Sie in einem Land bezahlen, das den Euro nicht als Währung hat, greift das Auslandseinsatzentgelt. Die folgenden beliebten Reiseziele gehören nicht zur Eurozone und erfordern deshalb eine Kreditkarte ohne Auslandseinsatzentgelt:

Reiseziel Währung Auslandsgebühr fällt an? Tipp
USA US-Dollar (USD) Ja Karte ohne Gebühr + DCC ablehnen
Großbritannien Pfund Sterling (GBP) Ja Karte ohne Gebühr + immer GBP wählen
Türkei Türkische Lira (TRY) Ja Karte mit 0 % Gebühr; Wechselkurs täglich prüfen
Thailand Baht (THB) Ja ATM-Operator-Fee häufig; große Beträge abheben
Marokko Dirham (MAD) Ja Bargeld oft nötig; DKB oder Barclays empfohlen
Japan Yen (JPY) Ja Kartenzahlung noch nicht überall; Bargeld einplanen
Australien Australischer Dollar (AUD) Ja DCC an Automaten häufig – immer ablehnen
Schweiz Schweizer Franken (CHF) Ja (EU-Land, kein Euro) Beliebtes Reiseziel – Karte ohne Gebühr spart viel
Schweden / Norwegen / Dänemark SEK / NOK / DKK Ja (EU, kein Euro) Skandinavien: sehr kartenzahlungsfreundlich
Polen / Tschechien / Ungarn PLN / CZK / HUF Ja (EU, kein Euro) DCC häufig an Automaten – immer Lokalwährung wählen
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Sonderfall Revolut und Wise: Bei Revolut und Wise (ehemals TransferWise) ist der Wechselkurs an Werktagen (Montag bis Freitag, solange die Devisenmärkte geöffnet sind) besonders günstig – oft genau auf Interbanken-Niveau. An Wochenenden kann ein Aufschlag von 0,5–1 % anfallen, weil die Liquidität an den Devisenmärkten geringer ist. Planen Sie größere Transaktionen in Fremdwährung deshalb möglichst auf Werktage.

So vermeiden Sie alle Auslandsgebühren

1

Richtige Karte wählen

Wählen Sie eine Karte aus unserer Liste oben. Alle zeigen 0% Auslandseinsatzentgelt.

2

DCC immer ablehnen

Bei Kartenterminals oder Geldautomaten im Ausland: Wählen Sie immer die lokale Währung, nie Euro.

3

Abhebungsgebühren prüfen

Einige Karten ohne Auslandsgebühr berechnen trotzdem Gebühren beim Abheben. DKB und ING sind beim Abheben ebenfalls kostenlos.

4

Backup-Karte mitnehmen

Nehmen Sie immer eine zweite Karte mit – für den Fall, dass die erste verloren geht oder gesperrt wird.

Kreditkarte ohne Auslandsgebühr: Häufige Fragen

Alles was Sie über kostenlose Auslandszahlungen wissen müssen

Das Auslandseinsatzentgelt (auch "Fremdwährungsgebühr") ist ein Aufschlag, den Banken berechnen, wenn Sie mit Ihrer Kreditkarte in einer anderen Währung als Euro zahlen. Es beträgt typischerweise 1,5–2,5% des Transaktionsbetrags. Bei DKB, ING, N26, Revolut und anderen Anbietern fällt diese Gebühr gar nicht an.