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0 Cashback-Karten im Vergleich

Cashback Kreditkarten
Geld zurück beim Einkaufen

Sie zahlen mit Ihrer Kreditkarte – und ein fester Prozentsatz kommt automatisch zurück. Keine Punkte einlösen, kein Aufwand. Die besten Karten zahlen 2026 bis zu 3 % auf alle Ausgaben, mehrere davon ohne Jahresgebühr.

Bis zu 3 % Cashback – dauerhaft, nicht nur im ersten Monat Automatisch gutgeschrieben – kein Einlösen nötig Mehrere Top-Karten dauerhaft ohne Jahresgebühr
Beispielrechnung 2026
Monatliche Ausgaben 1.500 €
Cashback-Rate 3%
Jahresgebühr 0 €
Netto-Gewinn / Jahr 540 €

Die besten Cashback-Kreditkarten

Aktualisiert März 2026 0 Karten nach Cashback-Qualität sortiert

Was ist eine Cashback Kreditkarte?

Eine Cashback-Kreditkarte zahlt Ihnen bei jeder Kartenzahlung einen festen Prozentsatz des Betrags zurück. Automatisch, ohne Punkte sammeln oder Prämien einlösen. Das Geld erscheint monatlich als Gutschrift auf Ihrem Konto.

Im deutschen Markt gibt es 2026 über 20 Karten mit echten Cashback-Programmen. Die Raten liegen zwischen 0,1 % und 3 % auf alle Ausgaben – mehrere Top-Karten sind dabei dauerhaft ohne Jahresgebühr erhältlich. Allerdings: Fast alle Karten haben monatliche Obergrenzen. Wer mehr herausholen will, kombiniert zwei oder drei Karten gezielt.

Die drei Typen von Cashback

Direkter Cashback

Echter Geldbetrag auf Ihr Konto. Kein Einlösen, kein Mindesteinsatz. Beispiele: BBVA Mastercard (3 %), Santander BestCard Basic (1 % auf Tanken).

Punkte & Meilen als Cashback

Punkte (PAYBACK, Amazon) oder Meilen (Miles & More), die als Geld oder Prämien eingelöst werden können. Mehr Potenzial, mehr Aufwand. Beispiele: PAYBACK Amex, Amazon Visa.

ETF-Saveback

Trade Republic investiert 1 % jeder Zahlung automatisch in Ihren ETF-Sparplan – bis zu 15 € im Monat. Besser als Direktcashback für Langzeitanleger, da der Zinseszins wirkt.

Rechenbeispiel: Ab wann lohnt sich Cashback?

Monatliche Ausgaben 0,5 % Cashback 1 % Cashback 3 % Cashback
500 € 30 €/Jahr 60 €/Jahr 180 €/Jahr
1.000 € 60 €/Jahr 120 €/Jahr 360 €/Jahr
1.500 € 90 €/Jahr 180 €/Jahr 540 €/Jahr
2.500 € 150 €/Jahr 300 €/Jahr 900 €/Jahr

Cashback vs. Punkte vs. Meilen – ein Vergleich

MerkmalCashbackPunkteMeilen
Auszahlung Automatisch Manuell einlösen Manuell einlösen
Verfall Kein Verfall Kein Verfall (PAYBACK) Nach 36 Monaten (Miles & More)
Flexibilität Mittel Hoch (PAYBACK) Mittel
Bester Wert Garantiert Variabel Bei Business-Klasse
Transparenz Sehr hoch Mittel Mittel

Die wichtigsten Cashback-Kategorien 2026

Mehrere Karten zahlen erhöhte Raten für bestimmte Ausgabenbereiche. Die relevantesten 2026:

  • Tanken: Santander BestCard Basic zahlt 1 % auf bis zu 200 € Tankstellenumsatz pro Monat; PAYBACK Amex gibt zusätzlich Punkte bei Aral
  • Reisen & Mietwagen: TF Bank Mastercard Gold zahlt 5 % auf Pauschalreisen und Mietwagen sowie 15 % auf easyJet Plus
  • Amazon: Amazon Visa zahlt 1 % bei Amazon.de und 0,5 % überall sonst; bei Aktionen teils 2 %
  • Supermarkt & Alltag: BBVA Mastercard zahlt 3 % auf alle Umsätze, also auch im Supermarkt
  • Partnerbonus: PAYBACK-Karten geben Extrapunkte bei REWE, dm, Aral und über 680 weiteren Partnern

Wie funktioniert Cashback bei Kreditkarten?

Sie bezahlen mit Ihrer Kreditkarte, und ein fester Prozentsatz des Betrags kommt automatisch zurück. Technisch gesehen teilt der Kartenanbieter einen Teil der Händlergebühr (der sogenannten Interchange-Gebühr) mit Ihnen. Diese liegt je nach Händler und Kartennetzwerk zwischen 0,3 % und 1,5 %.

Für Sie als Karteninhaber ist der Mechanismus einfach: Sie zahlen 100 €, Ihre 1-%-Karte schreibt 1 € gut. Das passiert automatisch und ohne Zutun. Am Ende des Monats sehen Sie die Gutschrift auf Ihrem Kontoauszug.

Im deutschen Markt 2026 gibt es drei grundlegende Cashback-Mechanismen, die sich in Logik und Nutzen unterscheiden:

a) Direkt-Cashback: Geld zurück auf Ihr Konto

Der einfachste Typ: Ein fixer Prozentsatz jeder Zahlung wird monatlich direkt gutgeschrieben. Kein Einlösen, keine Mindestbeträge, kein Verfallsdatum. Sie sehen den Betrag auf dem nächsten Kontoauszug.

Führende Vertreter in Deutschland 2026: die BBVA Mastercard (3 % dauerhaft, ohne Obergrenze im ersten Monat, danach geltende Caps prüfen), die Santander BestCard Basic (1 % auf Tankumsätze bis 200 € pro Monat, 5 % auf Reisebuchungen) und die SumUp Mastercard (1 % auf alle Zahlungen, max. 10 € pro Monat).

Wichtig: Fast alle Direkt-Cashback-Karten haben monatliche oder jährliche Obergrenzen. Die Trade Republic Visa begrenzt den Saveback auf 15 € pro Monat (180 € pro Jahr), SumUp auf 10 € pro Monat. Prüfen Sie diese Obergrenzen, bevor Sie eine Karte als Hauptzahlungsmittel einsetzen.

b) Punkte & Meilen: PAYBACK, Miles & More, Membership Rewards

Punkte- und Meilenprogramme sind technisch kein direkter Cashback, können aber bei regelmäßiger Nutzung mehr Wert liefern. Die drei wichtigsten Programme in Deutschland:

PAYBACK

PAYBACK-Punkte

Wert: 1 Punkt = 1 Cent (100 Punkte = 1 €). Die PAYBACK Amex gibt 2 Punkte pro 2 € bei PAYBACK-Partnern, die PAYBACK Visa gibt 1 Punkt pro 5 € Kartenumsatz. Der Hauptvorteil liegt in den Partnerpunkten: Bei dm, REWE und Aral kommen automatisch Extrapunkte dazu. Wer monatlich 300 € bei PAYBACK-Partnern ausgibt, sammelt bei der Amex rund 300 Punkte extra – das sind 3 € allein durch die Karte, plus alle regulären Partner-Punkte beim Einkauf.

Besonderheit: PAYBACK-Punkte verfallen nicht, solange das Konto aktiv ist. Das Programm hat über 34 Millionen Mitglieder in Deutschland. Punkte können in Bargeld, Gutscheine, Miles & More Meilen oder Spenden umgewandelt werden.

Miles & More

Miles & More Meilen

Wert: Stark abhängig von der Einlöseoption. Economy-Flüge: ca. 0,8–1,2 Cent pro Meile. Business-Klasse: bis zu 3–4 Cent pro Meile. Die Miles & More Gold (99 € Jahresgebühr) und Blue (55 € Jahresgebühr) geben je 2 € Kartenumsatz eine Prämienmeile. Bei 1.000 € monatlichem Umsatz sind das 500 Meilen pro Monat = 6.000 Meilen pro Jahr. Für einen Langstreckenflug in der Economy-Klasse brauchen Sie mindestens 30.000 Meilen.

Achtung: Meilen verfallen nach 36 Monaten ohne Kontoumsatz. Für Vielflieger lohnend; für alle anderen ist direkter Cashback in der Regel die bessere Wahl.

Membership Rewards

American Express Membership Rewards

Wert: 1 Punkt = ca. 0,5–2 Cent, je nach Einlöseoption. Amex-Punkte lassen sich in Airline-Meilen (Lufthansa, British Airways) oder Hotelpunkte (Marriott Bonvoy, Hilton) transferieren – oft mit Bonustransferraten. Die Amex Gold sammelt 1 Punkt pro 1 € Kartenumsatz. Bei Restaurants und Reisen teils doppelte oder dreifache Punkte.

Wichtig: Die Jahresgebühr der Amex Gold (240 € pro Jahr) ist hoch. Sie lohnt sich nur, wenn Sie die enthaltenen Versicherungsleistungen und den Punktewert tatsächlich ausschöpfen.

c) ETF-Saveback: Trade Republic

Trade Republic führte 2023 eine neue Cashback-Variante ein: 1 % jeder Kartenzahlung fließt automatisch in einen frei wählbaren ETF-Sparplan – bis zu 15 € pro Monat (180 € pro Jahr). Das klingt nach einer Einschränkung, ist aber für Anleger ein Vorteil: Der Betrag wächst durch Zinseszins, statt direkt ausgegeben zu werden.

Die Trade Republic Visa-Karte ist kostenlos, weltweit ohne Fremdwährungsgebühren einsetzbar und ermöglicht Bargeldabhebungen ab 100 € ohne Gebühr. Voraussetzung: ein aktives Trade Republic Depot mit laufendem Sparplan. Die Karte ist eine Debitkarte – es gibt kein Kreditlimit und keine Möglichkeit zur Teilrückzahlung.

Cashback-Rechner: So viel verdienen Sie pro Jahr

Die Tabelle zeigt den jährlichen Cashback-Ertrag bei verschiedenen Ausgabenniveaus und Raten. Die Werte gehen von gleichmäßigen Ausgaben über 12 Monate aus und berücksichtigen keine Jahresgebühren oder monatlichen Obergrenzen.

Monatliche Ausgaben 0,5 % Cashback 1 % Cashback 1,5 % Cashback 3 % Cashback
500 € 30 €/Jahr 60 €/Jahr 90 €/Jahr 180 €/Jahr
1.000 € 60 €/Jahr 120 €/Jahr 180 €/Jahr 360 €/Jahr
1.500 € 90 €/Jahr 180 €/Jahr 270 €/Jahr 540 €/Jahr
2.500 € 150 €/Jahr 300 €/Jahr 450 €/Jahr 900 €/Jahr
3.500 € 210 €/Jahr 420 €/Jahr 630 €/Jahr 1.260 €/Jahr

Hinweis: Monatliche Obergrenzen begrenzen den tatsächlichen Ertrag. Die Trade Republic Visa zahlt maximal 180 € pro Jahr, SumUp maximal 120 € pro Jahr. Bei der BBVA Mastercard gelten ab dem zweiten Monat die regulären Programmbedingungen – prüfen Sie diese beim Anbieter. Jahresgebühren müssen vom Cashback-Ertrag abgezogen werden.

Die besten Cashback-Karten 2026 im Vergleich

Alle Angaben beziehen sich auf Stand März 2026. Konditionen können sich ändern – prüfen Sie aktuelle Bedingungen beim jeweiligen Anbieter.

Karte Jahresgebühr Cashback-Rate Cashback-Art Obergrenze Besonderheit
BBVA Mastercard 0 € 3 % (dauerhaft) Direkt-Cashback Bedingungen prüfen 10 % im ersten Monat; 3 % auf alle Umsätze danach; Debitkarte
Trade Republic Visa 0 € 1 % Saveback ETF-Sparplan 15 €/Monat (180 €/Jahr) Automatisch investiert; Depot und Sparplan Voraussetzung
SumUp Mastercard 0 € 1 % auf alles Direkt-Cashback 10 €/Monat (120 €/Jahr) Prepaid-Basis; kein Sparplan nötig; ohne Schufa-Abfrage
Santander BestCard Basic 0 € 1 % Tanken; 5 % Reisen Direkt-Cashback 200 € Tankumsatz/Monat Beste Wahl für Pendler; echte Kreditkarte mit Kreditrahmen
TF Bank Mastercard Gold 0 € 5 % Reisen & Mietwagen Direkt-Cashback Bedingungen prüfen 15 % auf easyJet Plus; Reiseversicherung inklusive
Amazon Visa 0 € 1 % Amazon; 0,5 % sonst Punkte (Amazon) Unbegrenzt Punkte nur bei Amazon einlösbar; bei Aktionen bis 2 %
PAYBACK Amex 0 € 1 Punkt/2 € (Partner); 1 P/2 € sonst PAYBACK-Punkte Unbegrenzt Extrapunkte bei 680+ Partnern; Punkte = 1 Cent/Stück
Vivid Money Visa 0 € bis 25 % bei Partnern Cashpoint-System Variabel, je Aktion Raten wechseln monatlich; Basis-Rate sehr gering

Alle gelisteten Anbieter sind BaFin-reguliert oder arbeiten mit BaFin-lizenzierten Partnerbanken zusammen. Die BBVA Mastercard, SumUp und Trade Republic sind Debitkarten – kein Kreditrahmen, keine Ratenzahlung. Santander BestCard Basic, TF Bank und Amazon Visa sind echte Kreditkarten mit Verfügungsrahmen.

Wichtige Warnung: Die Zinsfalle bei Kreditkarten

Viele Kreditkarten erlauben eine Teilrückzahlung, sogenanntes Revolving Credit. Das bedeutet: Sie müssen den offenen Betrag nicht vollständig ausgleichen, zahlen aber Zinsen auf den Rest. Diese Zinsen liegen bei deutschen Kreditkarten typischerweise zwischen 15 % und 22 % pro Jahr.

Das Problem in der Praxis: Bei 1.000 € Schulden auf einer Kreditkarte mit 18 % Jahreszins zahlen Sie 180 € Zinsen im Jahr. Das vernichtet den Cashback-Vorteil vielfach. Eine 1-%-Cashback-Karte bringt bei 1.000 € Ausgaben gerade einmal 10 € zurück – die Zinsen betragen das 18-fache davon.

Grundregel: Nutzen Sie Cashback-Karten nur dann, wenn Sie die Abrechnung jeden Monat vollständig bezahlen. Wer diese Disziplin nicht sicher einhalten kann, ist mit einer Debitkarte (Trade Republic, BBVA, SumUp) auf der sichereren Seite – diese haben keinen Kreditrahmen und damit keine Zinsfalle.

Cashback-Kategorien: Wo lohnt sich welche Karte?

Nicht jede Karte zahlt in allen Bereichen gleich viel. Wer die passende Karte für seine Hauptausgaben wählt, holt deutlich mehr heraus.

Supermarkt

REWE, Aldi, Lidl, Edeka, Penny

Die BBVA Mastercard zahlt 3 % auf alle Umsätze, also auch im Supermarkt. PAYBACK-Karten geben bei REWE und Penny Extrapunkte. Vivid Money bietet wechselnde Partnerraten, teils bei Lebensmittelhändlern. Beste Wahl: BBVA Mastercard (3 % pauschal) oder PAYBACK Amex (Bonus bei REWE).

Online-Shopping

Amazon, Zalando, Otto, About You

Die Amazon Visa zahlt 1 % direkt bei Amazon (teils 2 % bei Aktionen) und 0,5 % überall sonst. Für alle anderen Online-Händler liefert die BBVA Mastercard mit 3 % den besten Flatrate-Cashback. Beste Wahl: Amazon Visa für Amazon; BBVA für alle anderen Online-Shops.

Tanken

Aral, Shell, Total, Esso, Jet

Die Santander BestCard Basic zahlt 1 % auf Tankumsätze bis 200 € pro Monat – kostenlos und ohne Girokontowechsel. Die PAYBACK Amex gibt zusätzlich Punkte bei Aral-Tankstellen. Beste Wahl: Santander BestCard Basic als Tankkarte; PAYBACK Amex für Aral-Nutzer.

Restaurant & Lieferdienst

Restaurants, Lieferando, HelloFresh

Für Restaurants ohne spezielle Partnerschaft bringt eine Flatrate-Karte den besten Ertrag. Die BBVA Mastercard zahlt 3 % in Restaurants, da alle Umsätze gelten. Amex Membership Rewards-Karten bieten teils doppelte Punkte in der Gastronomie. Beste Wahl: BBVA Mastercard (3 % pauschal) oder Amex Gold.

Reisen & Hotels

booking.com, Expedia, Lufthansa

Die TF Bank Mastercard Gold zahlt 5 % auf Pauschalreisen und Mietwagen sowie 15 % auf easyJet Plus – dauerhaft kostenlos. Die Santander BestCard Basic zahlt 5 % auf Reisebuchungen. Für Vielreisende mit Fokus auf Upgrades: Miles & More Gold oder Amex Gold. Beste Wahl: TF Bank für konkrete Reisebuchungen; Miles & More für Vielfliegerprogramm.

Streaming & Abos

Netflix, Spotify, Disney+, Apple TV+

Streaming-Abos sind kleine, feste monatliche Beträge. Eine Flatrate-Karte ist hier am einfachsten. Die BBVA Mastercard zahlt 3 % auf alle Kartenzahlungen, also auch auf Streaming-Abos. Bei 50 € monatlichen Streaming-Ausgaben und 3 % sind das 18 € pro Jahr. Beste Wahl: BBVA Mastercard oder Trade Republic Visa.

Elektronik

MediaMarkt, Saturn, Cyberport, Amazon

Elektronik-Einkäufe sind oft große Einzelbeträge – hier zählt jeder Prozentpunkt. Ein Laptop für 1.200 € bringt bei 3 % ganze 36 € zurück. Amazon Visa zahlt 1 % bei Amazon; für stationäre Händler wie MediaMarkt und Saturn liefert die BBVA Mastercard 3 %. Beste Wahl: Amazon Visa für Amazon; BBVA für alle anderen.

Apotheke & Drogerie

dm, Rossmann, DocMorris, Apotheken

dm ist PAYBACK-Partner – mit der PAYBACK Amex sammeln Sie dort automatisch Extrapunkte bei jedem Einkauf. Bei Rossmann und Apotheken ohne PAYBACK-Partnerschaft zahlt die BBVA Mastercard 3 % auf alle Umsätze. Beste Wahl: PAYBACK Amex bei dm; BBVA Mastercard überall sonst.

Direkt-Cashback vs. PAYBACK vs. Miles & More – was lohnt sich mehr?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie hängt davon ab, wo Sie einkaufen und wie viel Aufwand Sie investieren wollen.

Kriterium Direkt-Cashback PAYBACK-Punkte Miles & More
Wert pro Euro Ausgaben 0,5–3 Cent (fix) 0,5–3 Cent (je nach Partner) 0,8–4 Cent (je nach Einlösung)
Aufwand Sehr gering Mittel Hoch
Verfall des Guthabens Kein Verfall Kein Verfall (aktives Konto) Nach 36 Monaten ohne Umsatz
Mindestbetrag zum Einlösen Meist ab 1–5 € 200 Punkte (= 2 €) 15.000 Meilen (Mindesteinlösung)
Einlösemöglichkeiten Kontoauszahlung Gutscheine, Geld, Meilen, Spenden Flüge, Upgrades, Prämien
Typische Jahresgebühr 0 € 0–30 € 55–99 €
Ideal für Alle; besonders für einfache Nutzung Regelmäßige Käufe bei PAYBACK-Partnern Vielreisende in Business-Klasse

Für die meisten deutschen Haushalte ist direkter Cashback die sinnvollste Wahl: Der Wert ist garantiert, der Aufwand minimal. Wer regelmäßig bei REWE, dm und Aral einkauft, kann mit PAYBACK zusätzlich profitieren. Wer mehrmals im Jahr in der Business-Klasse fliegt, holt mit Miles & More mehr heraus als mit jeder anderen Option.

Fünf Tipps für mehr Cashback

Mit der richtigen Strategie holen Sie spürbar mehr aus Ihren Karten heraus – ohne mehr auszugeben.

1

Nutzen Sie eine Hauptkarte für alles

Der häufigste Fehler: Die Cashback-Karte liegt im Schrank. Zahlen Sie alle Alltagsausgaben – Supermarkt, Tankstelle, Online-Shopping, Streaming-Abos, Restaurants – über eine einzige Hauptkarte. Bei 1.500 € monatlichem Umsatz und 1 % Cashback ergibt das 180 € pro Jahr. Wer die Karte nur für gelegentliche Käufe nutzt, kommt auf einen Bruchteil davon. Die Karte bringt nur dann etwas, wenn Sie sie konsequent einsetzen.

2

Kombinieren Sie zwei oder drei Karten nach Kategorie

Keine einzelne Karte bietet in allen Bereichen die höchste Rate. Eine sinnvolle Kombination 2026: BBVA Mastercard (3 % auf alles) als Hauptkarte + Santander BestCard Basic (1 % Tanken, 5 % Reisen) als Spezialkarte für Tankstelle und Urlaub + PAYBACK Amex für Käufe bei dm, REWE und Aral. Diese drei Karten sind alle kostenlos. Wer das monatliche Cap der BBVA Mastercard erreicht, wechselt auf die zweite Karte – das nennt man "Cap-Stacking".

3

Prüfen Sie Monatsobergrenzen und planen Sie große Käufe

Vor größeren Ausgaben – Urlaubsbuchung, neues Gerät, Reparatur – kurz prüfen: Ist das monatliche Cap meiner Hauptkarte noch nicht erreicht? Trade Republic stoppt bei 15 €, SumUp bei 10 € im Monat. Wenn das Limit erreicht ist, zahlen Sie über die zweite Karte. Bei einem einzelnen Kauf von 2.000 € mit der BBVA Mastercard bei 3 % sind das 60 € Cashback – aber nur wenn Ihre Karte in diesem Monat noch genug Puffer hat.

4

Nutzen Sie Willkommensprämien gezielt

Viele Anbieter zahlen neue Kunden mit Bonuspunkten oder erhöhtem Cashback: Die BBVA Mastercard gibt 10 % im ersten Monat, PAYBACK Amex bietet Neukunden bis zu 4.000 PAYBACK-Punkte (= 40 €). Planen Sie größere Ausgaben strategisch in den Bonuszeitraum einer neuen Karte. Einige Nutzer erzielen so 100–200 € Willkommensbonus zusätzlich zum regulären Cashback.

5

Vergleichen Sie die Konditionen jährlich

Der deutsche Cashback-Markt verändert sich. Neue Karten kommen, bestehende Karten ändern ihre Bedingungen. Prüfen Sie einmal pro Jahr, ob Ihre Kombination noch die beste ist. Besonders wichtig: Hat sich die Obergrenze oder die Cashback-Rate geändert? Eine Karte, die heute 3 % zahlt, kann morgen auf 1 % reduzieren. Wer die Konditionen nicht kennt, verliert bares Geld.

Häufige Fragen zu Cashback-Kreditkarten

Konkrete Antworten auf die Fragen, die Leser am häufigsten stellen

Cashback ist ein echter Geldbetrag, der automatisch auf Ihr Konto gutgeschrieben wird – kein Einlösen, kein Verfallsdatum. Punkte (PAYBACK) und Meilen (Miles & More) müssen aktiv eingelöst werden und können bei Inaktivität verfallen: Miles & More Meilen nach 36 Monaten ohne Kontoumsatz, PAYBACK-Punkte bleiben hingegen bei aktivem Konto dauerhaft erhalten. Für die meisten Nutzer ist direkter Cashback am einfachsten. Wer regelmäßig Business Class fliegt, holt mit Meilen oft mehr heraus.