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5 Cashback-Karten im Vergleich

Cashback Kreditkarten
Geld zurück beim Einkaufen

Sie zahlen mit Ihrer Kreditkarte – und ein fester Prozentsatz kommt automatisch zurück. Keine Punkte einlösen, kein Aufwand. Die besten Karten zahlen 2026 bis zu 3 % auf Ihre Ausgaben – mit monatlichen Obergrenzen und teils zeitlich begrenzten Aktionsraten. Mehrere davon ohne Jahresgebühr.

Bis zu 3 % Cashback – je nach Karte und Aktionszeitraum Automatisch gutgeschrieben – kein Einlösen nötig Mehrere Top-Karten dauerhaft ohne Jahresgebühr
Beispielrechnung 2026
Monatliche Ausgaben 1.000 €
Cashback-Rate 1%
Jahresgebühr 0 €
Netto-Gewinn / Jahr 120 €

Die besten Cashback-Kreditkarten

Aktualisiert April 2026 5 Karten nach Cashback-Qualität sortiert

Was ist eine Cashback Kreditkarte?

Eine Cashback-Kreditkarte zahlt Ihnen bei jeder Kartenzahlung einen festen Prozentsatz des Betrags zurück. Automatisch, ohne Punkte sammeln oder Prämien einlösen. Das Geld erscheint monatlich als Gutschrift auf Ihrem Konto.

Im deutschen Markt gibt es 2026 über 20 Karten mit echten Cashback-Programmen. Die Raten liegen zwischen 0,1 % und 3 % – wobei hohe Raten oft an Aktionszeiträume oder monatliche Obergrenzen geknüpft sind. Mehrere Top-Karten sind dauerhaft ohne Jahresgebühr erhältlich. Fast alle Karten begrenzen den monatlichen Cashback. Wer mehr herausholen will, kombiniert zwei oder drei Karten gezielt.

Die drei Typen von Cashback

Direkter Cashback

Echter Geldbetrag auf Ihr Konto. Kein Einlösen, kein Mindesteinsatz. Beispiele: BBVA Mastercard (3 %), Santander BestCard Basic (1 % auf Tanken).

Punkte & Meilen als Cashback

Punkte (PAYBACK, Amazon) oder Meilen (Miles & More), die als Geld oder Prämien eingelöst werden können. Mehr Potenzial, mehr Aufwand. Beispiele: PAYBACK Amex, Amazon Visa.

ETF-Saveback

Trade Republic investiert 1 % jeder Zahlung automatisch in Ihren ETF-Sparplan – bis zu 15 € im Monat. Besser als Direktcashback für Langzeitanleger, da der Zinseszins wirkt.

Rechenbeispiel: Ab wann lohnt sich Cashback?

Monatliche Ausgaben 0,5 % Cashback 1 % Cashback 3 % Cashback
500 € 30 €/Jahr 60 €/Jahr 180 €/Jahr
1.000 € 60 €/Jahr 120 €/Jahr 360 €/Jahr
1.500 € 90 €/Jahr 180 €/Jahr 540 €/Jahr
2.500 € 150 €/Jahr 300 €/Jahr 900 €/Jahr

Cashback vs. Punkte vs. Meilen – ein Vergleich

MerkmalCashbackPunkteMeilen
Auszahlung Automatisch Manuell einlösen Manuell einlösen
Verfall Kein Verfall Kein Verfall (PAYBACK) Nach 36 Monaten (Miles & More)
Flexibilität Mittel Hoch (PAYBACK) Mittel
Bester Wert Garantiert Variabel Bei Business-Klasse
Transparenz Sehr hoch Mittel Mittel

Die wichtigsten Cashback-Kategorien 2026

Mehrere Karten zahlen erhöhte Raten für bestimmte Ausgabenbereiche. Die relevantesten 2026:

  • Tanken: Santander BestCard Basic zahlt 1 % auf bis zu 200 € Tankstellenumsatz pro Monat; PAYBACK Amex gibt zusätzlich Punkte bei Aral
  • Reisen & Mietwagen: TF Bank Mastercard Gold zahlt 5 % auf Pauschalreisen und Mietwagen sowie 15 % auf easyJet Plus
  • Amazon: Amazon Visa zahlt 1 % bei Amazon.de und 0,5 % überall sonst; bei Aktionen teils 2 %
  • Supermarkt & Alltag: BBVA Mastercard zahlt 3 % auf alle Umsätze, also auch im Supermarkt
  • Partnerbonus: PAYBACK-Karten geben Extrapunkte bei REWE, dm, Aral und über 680 weiteren Partnern

Wie funktioniert Cashback bei Kreditkarten?

Sie bezahlen mit Ihrer Kreditkarte, und ein fester Prozentsatz des Betrags kommt automatisch zurück. Technisch gesehen teilt der Kartenanbieter einen Teil der Händlergebühr (der sogenannten Interchange-Gebühr) mit Ihnen. Diese liegt je nach Händler und Kartennetzwerk zwischen 0,3 % und 1,5 %.

Für Sie als Karteninhaber ist der Mechanismus einfach: Sie zahlen 100 €, Ihre 1-%-Karte schreibt 1 € gut. Das passiert automatisch und ohne Zutun. Am Ende des Monats sehen Sie die Gutschrift auf Ihrem Kontoauszug.

Im deutschen Markt 2026 gibt es drei grundlegende Cashback-Mechanismen, die sich in Logik und Nutzen unterscheiden:

a) Direkt-Cashback: Geld zurück auf Ihr Konto

Der einfachste Typ: Ein fixer Prozentsatz jeder Zahlung wird monatlich direkt gutgeschrieben. Kein Einlösen, keine Mindestbeträge, kein Verfallsdatum. Sie sehen den Betrag auf dem nächsten Kontoauszug.

Führende Vertreter in Deutschland 2026: die BBVA Mastercard (3 % in den ersten 6 Monaten auf bis zu 350 € Monatsumsatz, max. 10,50 € pro Monat; danach gelten reguläre Programmbedingungen), die Santander BestCard Basic (1 % auf Tankumsätze bis 200 € pro Monat, 5 % auf Reisebuchungen über das Santander-Portal) und die SumUp Mastercard (1 % auf alle Zahlungen, max. 10 € pro Monat).

Wichtig: Fast alle Direkt-Cashback-Karten haben monatliche oder jährliche Obergrenzen. Die Trade Republic Visa begrenzt den Saveback auf 15 € pro Monat (180 € pro Jahr), SumUp auf 10 € pro Monat. Prüfen Sie diese Obergrenzen, bevor Sie eine Karte als Hauptzahlungsmittel einsetzen.

b) Punkte & Meilen: PAYBACK, Miles & More, Membership Rewards

Punkte- und Meilenprogramme sind technisch kein direkter Cashback, können aber bei regelmäßiger Nutzung mehr Wert liefern. Die drei wichtigsten Programme in Deutschland:

PAYBACK

PAYBACK-Punkte

Wert: 1 Punkt = 1 Cent (100 Punkte = 1 EUR). Die PAYBACK Amex gibt 1 Punkt pro 3 EUR Kartenumsatz überall und sammelt bei PAYBACK-Partnern zusätzlich die normalen Partnerpunkte (doppelt punkten). Tankstellen sind von der Kartenpunktesammlung ausgeschlossen. Der Hauptvorteil liegt in Coupons und alltagstauglichen Einlösemöglichkeiten.

Besonderheit: PAYBACK ist fuer Alltagskaeufe sehr praktisch. Wer Coupons konsequent nutzt, steigert den Gegenwert deutlich.

Miles & More

Miles & More Meilen

Wert: Der Gegenwert haengt stark von Strecke, Buchungsklasse und Verfuegbarkeit ab. Miles-&-More-Karten passen vor allem zu Menschen, die Lufthansa und das Programm aktiv nutzen und den Meilenverfall-Schutz schaetzen.

Achtung: Fuer viele Alltagsnutzer ist fixes Cashback einfacher und planbarer. Meilen lohnen sich meist erst dann richtig, wenn Sie das Programm bewusst einsetzen.

Membership Rewards

American Express Membership Rewards

Wert: Der Gegenwert von Membership Rewards haengt stark von der Einloeseoption ab. Punkte koennen je nach aktuellem Amex-Angebot in ausgewaehlte Airline- oder Hotelprogramme transferiert oder anders genutzt werden. Welche Partner und Transferquoten gelten, sollte immer direkt bei American Express geprueft werden.

Wichtig: Die Jahresgebuehr der Amex Gold (240 EUR pro Jahr) ist hoch. Sie lohnt sich nur, wenn Sie die enthaltenen Versicherungsleistungen, Partner-Vorteile und den Punktewert tatsaechlich ausschoepfen.

c) ETF-Saveback: Trade Republic

Trade Republic führte 2023 eine neue Cashback-Variante ein: 1 % jeder Kartenzahlung fließt automatisch in einen frei wählbaren ETF-Sparplan – bis zu 15 € pro Monat (180 € pro Jahr). Das klingt nach einer Einschränkung, ist aber für Anleger ein Vorteil: Der Betrag wächst durch Zinseszins, statt direkt ausgegeben zu werden.

Die Trade Republic Visa-Karte ist kostenlos, weltweit ohne Fremdwährungsgebühren einsetzbar und ermöglicht Bargeldabhebungen ab 100 € ohne Gebühr. Voraussetzungen für den Saveback: ein aktives Trade Republic Depot und ein laufender Sparplan von mindestens 50 € pro Monat. Ohne aktiven Sparplan gibt es keinen Saveback. Die Karte ist eine Debitkarte – es gibt kein Kreditlimit und keine Möglichkeit zur Teilrückzahlung.

Cashback-Rechner: So viel verdienen Sie pro Jahr

Die Tabelle zeigt den jährlichen Cashback-Ertrag bei verschiedenen Ausgabenniveaus und Raten. Die Werte gehen von gleichmäßigen Ausgaben über 12 Monate aus und berücksichtigen keine Jahresgebühren oder monatlichen Obergrenzen.

Monatliche Ausgaben 0,5 % Cashback 1 % Cashback 1,5 % Cashback 3 % Cashback
500 € 30 €/Jahr 60 €/Jahr 90 €/Jahr 180 €/Jahr
1.000 € 60 €/Jahr 120 €/Jahr 180 €/Jahr 360 €/Jahr
1.500 € 90 €/Jahr 180 €/Jahr 270 €/Jahr 540 €/Jahr
2.500 € 150 €/Jahr 300 €/Jahr 450 €/Jahr 900 €/Jahr
3.500 € 210 €/Jahr 420 €/Jahr 630 €/Jahr 1.260 €/Jahr

Hinweis: Monatliche Obergrenzen begrenzen den tatsächlichen Ertrag. Die Trade Republic Visa zahlt maximal 180 € pro Jahr, SumUp maximal 120 € pro Jahr. Die BBVA Mastercard zahlt 3 % nur in den ersten 6 Monaten auf bis zu 350 € Monatsumsatz (max. 10,50 €/Monat bzw. 63 € gesamt) – danach gelten die regulären Programmbedingungen. Prüfen Sie aktuelle Konditionen beim jeweiligen Anbieter, da Cashback-Bedingungen sich ändern können.

Die besten Cashback-Karten 2026 im Vergleich

Alle Angaben beziehen sich auf Stand April 2026. Konditionen können sich ändern – prüfen Sie aktuelle Bedingungen beim jeweiligen Anbieter.

Karte Jahresgebühr Cashback-Rate Cashback-Art Obergrenze Besonderheit
BBVA Mastercard 0 € 3 % (erste 6 Monate) Direkt-Cashback 350 €/Monat Umsatz; max. 10,50 €/Monat Aktionszeitraum 6 Monate; danach reguläre Bedingungen; Debitkarte
Trade Republic Visa 0 € 1 % Saveback ETF-Sparplan 15 €/Monat (180 €/Jahr) Automatisch investiert; Depot und Sparplan Voraussetzung
SumUp Mastercard 0 € 1 % auf alles Direkt-Cashback 10 €/Monat (120 €/Jahr) Prepaid-Basis; kein Sparplan nötig; ohne Schufa-Abfrage
Santander BestCard Basic 0 € 1 % Tanken; 5 % Reisen Direkt-Cashback 200 € Tankumsatz/Monat Beste Wahl für Pendler; echte Kreditkarte mit Kreditrahmen
TF Bank Mastercard Gold 0 € 5 % Reisen & Mietwagen Direkt-Cashback Bedingungen prüfen 15 % auf easyJet Plus; Reiseversicherung inklusive
Amazon Visa 0 € 1 % Amazon; 0,5 % sonst Punkte (Amazon) Unbegrenzt Punkte nur bei Amazon einlösbar; bei Aktionen bis 2 %
PAYBACK Amex 0 € 1 Punkt/3 € überall + Partnerpunkte PAYBACK-Punkte Unbegrenzt Extrapunkte bei 680+ Partnern; Punkte = 1 Cent/Stück
Vivid Money Visa 0 € bis 25 % bei Partnern Cashpoint-System Variabel, je Aktion Raten wechseln monatlich; Basis-Rate sehr gering

Alle gelisteten Anbieter sind BaFin-reguliert oder arbeiten mit BaFin-lizenzierten Partnerbanken zusammen. Die BBVA Mastercard, SumUp und Trade Republic sind Debitkarten – kein Kreditrahmen, keine Ratenzahlung. Santander BestCard Basic, TF Bank und Amazon Visa sind echte Kreditkarten mit Verfügungsrahmen.

Wichtige Warnung: Die Zinsfalle bei Kreditkarten

Viele Kreditkarten erlauben eine Teilrückzahlung, sogenanntes Revolving Credit. Das bedeutet: Sie müssen den offenen Betrag nicht vollständig ausgleichen, zahlen aber Zinsen auf den Rest. Diese Zinsen liegen bei deutschen Kreditkarten typischerweise zwischen 15 % und 22 % pro Jahr.

Das Problem in der Praxis: Bei 1.000 € Schulden auf einer Kreditkarte mit 18 % Jahreszins zahlen Sie 180 € Zinsen im Jahr. Das vernichtet den Cashback-Vorteil vielfach. Eine 1-%-Cashback-Karte bringt bei 1.000 € Ausgaben gerade einmal 10 € zurück – die Zinsen betragen das 18-fache davon.

Grundregel: Nutzen Sie Cashback-Karten nur dann, wenn Sie die Abrechnung jeden Monat vollständig bezahlen. Wer diese Disziplin nicht sicher einhalten kann, ist mit einer Debitkarte (Trade Republic, BBVA, SumUp) auf der sichereren Seite – diese haben keinen Kreditrahmen und damit keine Zinsfalle.

Cashback-Kategorien: Wo lohnt sich welche Karte?

Nicht jede Karte zahlt in allen Bereichen gleich viel. Wer die passende Karte für seine Hauptausgaben wählt, holt deutlich mehr heraus.

Supermarkt

REWE, Aldi, Lidl, Edeka, Penny

Die BBVA Mastercard zahlt 3 % auf alle Umsätze in den ersten 6 Monaten, also auch im Supermarkt – allerdings mit Monatsdeckel. PAYBACK-Karten geben bei REWE und Penny Extrapunkte. Vivid Money bietet wechselnde Partnerraten, teils bei Lebensmittelhändlern. Beste Wahl: BBVA Mastercard als temporärer Boost (6 Monate) oder PAYBACK Amex (dauerhafter Bonus bei REWE).

Online-Shopping

Amazon, Zalando, Otto, About You

Die Amazon Visa zahlt 1 % direkt bei Amazon (teils 2 % bei Aktionen) und 0,5 % überall sonst. Für alle anderen Online-Händler bietet die BBVA Mastercard 3 % in den ersten 6 Monaten, danach Trade Republic Visa mit 1 % als solide Dauerlösung. Beste Wahl: Amazon Visa für Amazon; BBVA in den ersten 6 Monaten; Trade Republic Visa danach für alle anderen Online-Shops.

Tanken

Aral, Shell, Total, Esso, Jet

Die Santander BestCard Basic zahlt 1 % auf Tankumsätze bis 200 € pro Monat – kostenlos und ohne Girokontowechsel. Die PAYBACK Amex gibt zusätzlich Punkte bei Aral-Tankstellen. Beste Wahl: Santander BestCard Basic als Tankkarte; PAYBACK Amex für Aral-Nutzer.

Restaurant & Lieferdienst

Restaurants, Lieferando, HelloFresh

Für Restaurants ohne spezielle Partnerschaft bringt eine Flatrate-Karte den besten Ertrag. Die BBVA Mastercard zahlt 3 % in den ersten 6 Monaten auch in Restaurants; Trade Republic Visa zahlt dauerhaft 1 %. Membership-Rewards-Karten können je nach Aktion interessant sein, sind aber kein verlässlicher Ersatz für eine feste Cashback-Quote. Beste Wahl: BBVA Mastercard (3 %, erste 6 Monate) oder Trade Republic Visa (1 % dauerhaft); Amex Gold nur dann, wenn Sie den Mehrwert des Gesamtpakets bewusst nutzen.

Reisen & Hotels

booking.com, Expedia, Lufthansa

Die TF Bank Mastercard Gold zahlt 5 % auf Pauschalreisen und Mietwagen (über TF Bank Partnerplattformen) sowie 15 % auf easyJet Plus und bleibt dauerhaft kostenlos. Die Santander BestCard Basic zahlt 5 % auf Reisebuchungen über das Santander-Portal (urlaubsplus.de/santander). Für Vielreisende mit Fokus auf Zusatzleistungen und flexible Punkteprogramme kann auch eine Premiumkarte wie Amex Gold interessant sein. Beste Wahl: TF Bank für konkrete Reisebuchungen; Punkte- oder Premiumkarten nur bei passendem Nutzungsprofil.

Streaming & Abos

Netflix, Spotify, Disney+, Apple TV+

Streaming-Abos sind kleine, feste monatliche Beträge. Eine Flatrate-Karte ist hier am einfachsten. Die BBVA Mastercard zahlt 3 % in den ersten 6 Monaten auch auf Streaming-Abos. Trade Republic Visa zahlt dauerhaft 1 % auf Kartenzahlungen. Bei 50 € monatlichen Streaming-Ausgaben und 1 % sind das 6 € pro Jahr. Beste Wahl: BBVA Mastercard in den ersten 6 Monaten; Trade Republic Visa als Dauerläufer.

Elektronik

MediaMarkt, Saturn, Cyberport, Amazon

Elektronik-Einkäufe sind oft große Einzelbeträge – hier zählt jeder Prozentpunkt. Ein Laptop für 1.200 € bringt bei 3 % bis zu 36 € zurück – bei BBVA aber nur innerhalb des monatlichen Rahmens von 350 € Umsatz. Amazon Visa zahlt 1 % bei Amazon; für stationäre Händler wie MediaMarkt und Saturn ist BBVA in den ersten 6 Monaten die stärkste Karte. Beste Wahl: Amazon Visa für Amazon; BBVA (erste 6 Monate) oder Trade Republic Visa für alle anderen.

Apotheke & Drogerie

dm, Rossmann, DocMorris, Apotheken

dm ist PAYBACK-Partner – mit der PAYBACK Amex sammeln Sie dort automatisch Extrapunkte bei jedem Einkauf. Bei Rossmann und Apotheken ohne PAYBACK-Partnerschaft zahlt BBVA 3 % in den ersten 6 Monaten, danach Trade Republic Visa 1 % dauerhaft. Beste Wahl: PAYBACK Amex bei dm; BBVA (erste 6 Monate) oder Trade Republic Visa überall sonst.

Direkt-Cashback vs. PAYBACK vs. Miles & More – was lohnt sich mehr?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie hängt davon ab, wo Sie einkaufen und wie viel Aufwand Sie investieren wollen.

Kriterium Direkt-Cashback PAYBACK-Punkte Miles & More
Wert pro Euro Ausgaben 0,5–3 Cent (fix) 0,5–3 Cent (je nach Partner) 0,8–4 Cent (je nach Einlösung)
Aufwand Sehr gering Mittel Hoch
Verfall des Guthabens Kein Verfall Kein Verfall (aktives Konto) Nach 36 Monaten ohne Umsatz
Mindestbetrag zum Einlösen Meist ab 1–5 € 200 Punkte (= 2 €) 15.000 Meilen (Mindesteinlösung)
Einlösemöglichkeiten Kontoauszahlung Gutscheine, Geld, Meilen, Spenden Flüge, Upgrades, Prämien
Typische Jahresgebühr 0 € 0–30 € 55–99 €
Ideal für Alle; besonders für einfache Nutzung Regelmäßige Käufe bei PAYBACK-Partnern Vielreisende in Business-Klasse

Für die meisten deutschen Haushalte ist direkter Cashback die sinnvollste Wahl: Der Wert ist garantiert, der Aufwand minimal. Wer regelmäßig bei REWE, dm und Aral einkauft, kann mit PAYBACK zusätzlich profitieren. Wer mehrmals im Jahr in der Business-Klasse fliegt, holt mit Miles & More mehr heraus als mit jeder anderen Option.

Fünf Tipps für mehr Cashback

Mit der richtigen Strategie holen Sie spürbar mehr aus Ihren Karten heraus – ohne mehr auszugeben.

1

Nutzen Sie eine Hauptkarte für alles

Der häufigste Fehler: Die Cashback-Karte liegt im Schrank. Zahlen Sie alle Alltagsausgaben – Supermarkt, Tankstelle, Online-Shopping, Streaming-Abos, Restaurants – über eine einzige Hauptkarte. Bei 1.500 € monatlichem Umsatz und 1 % Cashback ergibt das 180 € pro Jahr. Wer die Karte nur für gelegentliche Käufe nutzt, kommt auf einen Bruchteil davon. Die Karte bringt nur dann etwas, wenn Sie sie konsequent einsetzen.

2

Kombinieren Sie zwei oder drei Karten nach Kategorie

Keine einzelne Karte bietet in allen Bereichen die höchste Rate. Eine sinnvolle Kombination 2026: Trade Republic Visa (1 % Saveback dauerhaft) als dauerhafte Hauptkarte + BBVA Mastercard in den ersten 6 Monaten als temporären Boost (3 % bis zum Monatsdeckel) + Santander BestCard Basic als Spezialkarte für Tankstelle (1 %) und Urlaub (5 %) + PAYBACK Amex für Käufe bei dm, REWE und Aral. Alle vier Karten sind kostenlos. Wer das monatliche Cap einer Karte erreicht, wechselt zur zweiten – das nennt man "Cap-Stacking".

3

Prüfen Sie Monatsobergrenzen und planen Sie große Käufe

Vor größeren Ausgaben – Urlaubsbuchung, neues Gerät, Reparatur – kurz prüfen: Ist das monatliche Cap meiner Hauptkarte noch nicht erreicht? Trade Republic stoppt bei 15 €, SumUp bei 10 € im Monat. Bei BBVA gilt die 3 %-Rate nur auf bis zu 350 € Monatsumsatz (max. 10,50 €/Monat) und ist auf 6 Monate begrenzt. Wenn ein Limit erreicht ist, zahlen Sie über die zweite Karte. Wer seine Limits kennt, kann große Käufe gezielt auf Monate verteilen, in denen das Cap noch nicht ausgeschöpft ist.

4

Nutzen Sie Willkommensprämien gezielt

Viele Anbieter zahlen neue Kunden mit Bonuspunkten oder erhöhtem Cashback: Die BBVA Mastercard bot 10 % Cashback im ersten Monat als Aktionsbonus (Konditionen prüfen – Aktionen ändern sich). Die Trade Republic Visa gewährt neuen Nutzern den Saveback ab dem ersten Sparmonat. PAYBACK Amex bietet Neukunden regelmäßig bis zu 5.000 PAYBACK-Punkte (= 50 €) als Startbonus. Planen Sie größere Ausgaben strategisch in den Bonuszeitraum einer neuen Karte – bei 3 % auf 500 € sind das 15 € allein im ersten Monat.

5

Vergleichen Sie die Konditionen jährlich

Der deutsche Cashback-Markt verändert sich. Neue Karten kommen, bestehende Karten ändern ihre Bedingungen. Prüfen Sie einmal pro Jahr, ob Ihre Kombination noch die beste ist. Besonders wichtig: Hat sich die Obergrenze oder die Cashback-Rate geändert? Eine Karte, die heute 3 % zahlt, kann morgen auf 1 % reduzieren. Wer die Konditionen nicht kennt, verliert bares Geld.

Häufige Fragen zu Cashback-Kreditkarten

Konkrete Antworten auf die Fragen, die Leser am häufigsten stellen

Cashback ist ein echter Geldbetrag, der automatisch auf Ihr Konto gutgeschrieben wird – kein Einlösen, kein Verfallsdatum. Punkte (PAYBACK) und Meilen (Miles & More) müssen aktiv eingelöst werden und können bei Inaktivität verfallen: Miles & More Meilen nach 36 Monaten ohne Kontoumsatz, PAYBACK-Punkte bleiben hingegen bei aktivem Konto dauerhaft erhalten. Für die meisten Nutzer ist direkter Cashback am einfachsten. Wer regelmäßig Business Class fliegt, holt mit Meilen oft mehr heraus.