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Beste Cashback Kreditkarte 2026: Höchste Rückerstattungen im Vergleich

Die besten Cashback-Kreditkarten 2026 im Vergleich: Trade Republic Visa (1 % ETF), Amazon Visa (1 % Amazon), Santander BestCard Smart (0,5 % Direkt) und mehr -- mit Kreditkartenheld-Score.

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Das Wichtigste in Kürze

Wer mit seiner Kreditkarte Geld zurückbekommt, ohne dafür extra etwas zu tun, profitiert von einem der fairsten Banking-Modelle überhaupt. Diese Karten haben 2026 das beste Verhältnis aus Cashback-Satz, Jahresgebühr und Nutzungskomfort:

  • Trade Republic Visa Karte: 1 % Cashback als ETF-Sparplanrate, kostenlos, Editor-Score 8,7/10 -- bester Gesamt-Pick für langfristige Sparer.
  • Advanzia Mastercard Gold: Bis zu 5 % Cashback, aber ausschließlich über das Advanzia-Reiseportal -- ideal für Vielreisende, die Pauschalreisen buchen.
  • Amazon Visa Kreditkarte: 1 % Amazon-Guthaben bei Amazon-Einkäufen, 0,5 % bei anderen Händlern, kostenlos, Score 8,0/10 -- beste Wahl für Amazon-Stammkunden.
  • Santander BestCard Smart: 0,5 % echter Barcashback auf alle Umsätze, keine Einschränkungen, kostenlos, Score 7,9/10 -- bester echter Direktcashback ohne Kompromisse.
  • PAYBACK American Express: 0,5 % als PAYBACK-Punkte (0,5 Cent pro Punkt), kostenlos, Score 7,6/10 -- lohnt sich bei regelmäßigem Einkaufen bei PAYBACK-Partnern.

Die besten Cashback-Kreditkarten 2026 im Vergleich

Karte Score Cashback-Satz Typ Jahresgebühr Besonderheit
Trade Republic Visa 8,7/10 1,0 % ETF-Sparplan 0 € Cashback fließt direkt in ETF-Sparplan
Advanzia Mastercard Gold 8,2/10 bis 5,0 % Reise-Cashback 0 € Nur im Advanzia-Reiseportal gültig
Amazon Visa Kreditkarte 8,0/10 1,0 % / 0,5 % Amazon-Guthaben 0 € 1 % bei Amazon, 0,5 % bei anderen
Santander BestCard Smart 7,9/10 0,5 % Direkt-Cashback 0 € Echter Barcashback, keine Einschränkungen
PAYBACK American Express 7,6/10 0,5 % Punkte 0 € 3-fache Punkte bei PAYBACK-Partnern
Vivid Money Standard Visa 7,0/10 variabel Kategorie 0 € Rotierendes Kategorie-Cashback
Santander BestCard Basic -- 0,5 % Direkt-Cashback 0 € Einfachste Variante ohne Extras

Alle sechs hier vorgestellten Hauptkarten sind kostenlos -- es fällt keine Jahresgebühr an. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie und wo das Cashback gutgeschrieben wird, und ob man mit dem Gegenwert wirklich etwas anfangen kann. Wer alle 12 Monate mehrere Tausend Euro über Kreditkarte abwickelt, holt aus jeder dieser Karten relevante Beträge heraus. Entscheidend ist der eigene Nutzungsschwerpunkt.

Beim Vergleich lohnt es sich, zwischen dem nominalen Cashback-Satz und dem realen Cashback-Ertrag zu unterscheiden. Eine Karte mit 1 % auf alle Umsätze liefert bei 1.000 Euro Monatsumsatz 10 Euro -- eine Karte mit 5 % nur im Reiseportal liefert vielleicht einmal im Jahr 50 Euro, wenn man dort wirklich bucht. Wer die Karte vor allem für den Alltag nutzt, ist mit einem universellen Satz besser bedient als mit einem spektakulären Spezialbonus, den man selten auslöst.


Top-Empfehlungen im Detail

Trade Republic Visa Karte -- Bester Gesamt-Score (8,7/10)

Die Trade Republic Visa ist kein klassisches Cashback-Produkt, sondern eine clevere Verbindung aus Zahlungskarte und automatisiertem Vermögensaufbau. Für jeden Euro, der über die Karte ausgegeben wird, fließt 1 % als ETF-Sparplanrate in einen vom Nutzer gewählten ETF -- zum Beispiel einen MSCI World oder einen S&P-500-ETF. Das Geld landet also nicht auf dem Girokonto, sondern wird direkt investiert.

Das macht die Karte besonders für junge Nutzer und Einsteiger ins Investieren interessant: Der Cashback-Mechanismus erzwingt quasi eine regelmäßige Sparrate, ohne dass man selbst daran denken muss. Wer 500 Euro im Monat über die Karte ausgibt, spart damit monatlich 5 Euro in ETF-Anteilen -- aufs Jahr gerechnet 60 Euro, die an den Märkten wachsen können.

Die Karte ist komplett kostenlos, wird von Visa weltweit akzeptiert und lässt sich vollständig über die Trade Republic App steuern. Wechselkurszuschläge fallen bei Auslandszahlungen an, was bei Reisen außerhalb des Euro-Raums ein Nachteil ist.

Vorteile:

  • Automatischer Vermögensaufbau durch ETF-Cashback
  • Kein Jahresentgelt, keine versteckten Kosten
  • Einfache Bedienung über die Trade Republic App

Nachteile:

  • Cashback nicht als Bargeld auszahlbar
  • Wechselkurszuschlag bei Fremdwährungstransaktionen
  • ETF-Cashback erst nach Abrechnung gutgeschrieben, nicht sofort

Für wen geeignet: Langfristige Sparer, die nebenbei ein ETF-Portfolio aufbauen wollen, ohne Cashback direkt ausgeben zu müssen. Nicht geeignet, wenn man flexiblen Zugriff auf den Cashback-Betrag erwartet.

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Amazon Visa Kreditkarte -- Beste Karte für Amazon-Käufer (8,0/10)

Wer ohnehin regelmäßig auf Amazon bestellt, bekommt mit der Amazon Visa eine denkbar einfache Cashback-Karte: 1 % des Einkaufsbetrags fließt direkt als Amazon-Guthaben zurück auf das Amazon-Konto. Bei Einkäufen außerhalb von Amazon sind es noch 0,5 %. Das Guthaben erscheint automatisch auf dem Konto und kann beim nächsten Bestellvorgang ohne Mindestbetrag eingelöst werden.

Die Karte ist dauerhaft kostenlos, braucht kein Bonusprogramm und keine App zusätzlich zur Amazon-Seite selbst. Amazon-Stammkunden, die mehrere Hundert Euro im Monat auf der Plattform ausgeben, bekommen damit ein sauberes, wartungsfreies Cashback-Modell.

Wer wenig bei Amazon kauft, profitiert dagegen kaum: 0,5 % anderswo entsprechen dem, was Santander mit der BestCard Smart auf alle Umsätze ausschüttet -- ohne Bindung an einen einzelnen Händler. Der echte Mehrwert liegt also im Amazon-Ökosystem.

Vorteile:

  • 1 % Cashback bei Amazon-Einkäufen, direkt als Guthaben
  • Kein Mindestbetrag für die Einlösung des Guthabens
  • Kostenlos, keine Jahresgebühr

Nachteile:

  • Cashback nur für Amazon nutzbar -- kein Bargeld oder freies Guthaben
  • Außerhalb von Amazon nur 0,5 %
  • Kein Reiseversicherungspaket oder weitere Extras

Für wen geeignet: Amazon-Prime-Nutzer und alle, die monatlich mehr als 200 Euro auf Amazon ausgeben. Für alle anderen ist eine universelle Cashback-Karte sinnvoller.

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Santander BestCard Smart -- Echter Direktcashback (7,9/10)

Die Santander BestCard Smart liefert das, was viele Nutzer von einer Cashback-Kreditkarte eigentlich erwarten: 0,5 % echten Barcashback auf jeden Umsatz, ohne Wenn und Aber. Kein Punkteprogramm, kein ETF, kein Shop-Guthaben -- der Betrag landet nach der Monatsabrechnung direkt auf dem Kartenkonto.

Das macht die Karte zum reinsten Cashback-Instrument im Vergleich. Wer 1.000 Euro im Monat über die Karte bezahlt, bekommt 5 Euro zurück -- auf das Jahr 60 Euro, ohne irgendetwas beachten zu müssen. Die Karte ist dauerhaft kostenlos, es gibt kein Kleingedrucktes zu Mindestumsätzen und keine Kategorieeinschränkungen.

Santander bietet mit der BestCard Basic auch eine abgespeckte Variante ohne Zusatzfeatures an, die aber denselben Cashback-Satz hat. Die Smart-Version punktet mit einem besseren Gesamtpaket, darunter Sicherheitsfeatures und Flexibilität bei Teilzahlungen.

Vorteile:

  • Echter Direktcashback auf alle Umsätze, keine Einschränkungen
  • Kein Mindestbetrag, keine Kategorien
  • Kostenlos

Nachteile:

  • Nur 0,5 % -- niedriger als Trade Republic oder Amazon bei Fokus-Händlern
  • Keine Reise- oder Einkaufsversicherung
  • Cashback wird monatlich, nicht sofort gutgeschrieben

Für wen geeignet: Nutzer, die maximale Einfachheit wollen und keinen bestimmten Händler oder ETF bevorzugen. Ideal als Haupt-Cashback-Karte für den Alltag.

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PAYBACK American Express Karte -- Cashback im PAYBACK-Netzwerk (7,6/10)

Die PAYBACK AmEx ist das Einstiegsprodukt von American Express im deutschen Markt -- kostenlos, leicht zu beantragen und direkt mit dem PAYBACK-Konto verknüpft. Für jeden Umsatz gibt es 1 PAYBACK-Punkt pro 2 Euro Kartenumsatz, was rechnerisch einem Cashback von 0,5 % entspricht. Der Punkt-Gegenwert liegt bei 0,5 Cent pro Punkt.

Der eigentliche Hebel liegt bei PAYBACK-Partnern: Beim Einkaufen bei Rewe, dm, Galeria, Aral und hunderten anderen Partnern sammelt man automatisch 3-fache Punkte -- also 1,5 % effektiver Cashback bei diesen Händlern. Wer häufig bei Partnern kauft, holt damit mehr heraus als mit vielen reinen 1-%-Karten.

Die Karte funktioniert allerdings nur dort gut, wo American Express akzeptiert wird. Im deutschen Einzelhandel ist das weniger flächendeckend als Visa oder Mastercard, was bei kleinen Händlern und Tankstellen ein Problem sein kann. Punkte können gegen Prämien, Reisen oder direkte PAYBACK-Bezahlung eingelöst werden.

Vorteile:

  • 3-fache Punkte bei PAYBACK-Partnern (1,5 % effektiver Cashback)
  • Kein Jahresentgelt
  • Punkte flexibel einlösbar, auch als Direktzahlung

Nachteile:

  • AmEx-Akzeptanz geringer als Visa/Mastercard
  • Nur 0,5 Cent pro Punkt -- Gegenwert schwächer als bei Direktcashback
  • Optimaler Nutzen nur für aktive PAYBACK-Nutzer

Für wen geeignet: Stammkunden von PAYBACK-Partnern wie Rewe, dm oder Aral, die bereits ein PAYBACK-Konto haben und die 3-fachen Punkte regelmäßig nutzen können.

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Advanzia Mastercard Gold -- Bis zu 5 Prozent im Reiseportal (8,2/10)

Die Advanzia Mastercard Gold taucht in vielen Vergleichen weit oben auf -- oft mit dem Versprechen von "5 % Cashback". Wer das liest, sollte die Einschränkung kennen: Die 5 % gelten ausschließlich für Buchungen über das Advanzia-eigene Reiseportal, nicht für allgemeine Einkäufe.

Außerhalb des Reiseportals gibt es keinen regulären Cashback. Die Karte ist trotzdem kostenlos, was für eine Kreditkarte mit Reisekrankenversicherung und Mastercard Gold Status ein echter Vorteil ist. Die Reiseversicherungsleistungen allein -- Reisekrankenversicherung, Auslandsschutz -- machen die Karte für Vielreisende attraktiv, auch ohne Cashback.

Das Reiseportal selbst bietet Flüge, Hotels und Mietwagen an. Wer dort bucht, bekommt 5 % zurück -- ein hervorragender Satz für Urlauber, die Pauschalreisen oder Hotelaufenthalte eh über eine Buchungsplattform abwickeln. Der Vergleich mit anderen Reiseportalen lohnt sich aber trotzdem, da der Preis vor Cashback stimmen muss.

Achtung: Die 5 % Cashback gelten ausschließlich für Buchungen über das Advanzia-Reiseportal. Auf normale Alltags- oder Online-Einkäufe wird kein Cashback gewährt.

Vorteile:

  • 5 % Cashback auf Buchungen über das Advanzia-Reiseportal
  • Kostenlose Reisekrankenversicherung inklusive
  • Keine Jahresgebühr

Nachteile:

  • 5 % Cashback nur im Advanzia-Reiseportal -- nicht auf Alltagsumsätze
  • Kein allgemeines Cashback außerhalb des Portals
  • Hoher Sollzinssatz bei Teilzahlung

Für wen geeignet: Reisende, die Flüge und Hotels ohnehin über ein Portal buchen und bereit sind, das Advanzia-Reiseportal für diese Buchungen zu nutzen. Für alle anderen ist der Mehrwert durch Cashback gering.

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Wie funktioniert Cashback bei Kreditkarten?

Cashback-Typen im Überblick: Direkt-Cashback, ETF-Cashback, Punkte-Cashback und Kategorie-Cashback erklärt
Die vier Cashback-Typen bei Kreditkarten im Überblick

0,5 % hier, 1 % dort -- hinter diesen Zahlen stecken sehr unterschiedliche Mechanismen. Wer versteht, wie Cashback technisch funktioniert, kann die Karte wählen, die zu seinen Ausgaben passt, statt der mit dem höchst klingenden Prozentsatz auf dem Werbebanner.

Kreditkartenunternehmen erhalten von jedem Händler eine Transaktionsgebühr, die sogenannte Interchange Fee. Davon fließt ein Teil als Cashback an den Karteninhaber zurück. Das erklärt, warum Cashback bei kleinen Händlern manchmal eingeschränkt ist -- die Marge für das Kartenunternehmen ist dort dünner. Es gibt heute vier grundlegend unterschiedliche Cashback-Modelle, und welches sich rechnet, hängt stark vom eigenen Ausgabeverhalten ab.

Direkt-Cashback

Beim Direkt-Cashback -- wie bei der Santander BestCard Smart -- wird ein fixer Prozentsatz des Umsatzes direkt auf dem Kartenkonto gutgeschrieben. Keine Umwege, keine Punkte, kein Einlösen. Nach der Monatsabrechnung erscheint der Betrag automatisch als Gutschrift. Das ist die verständlichste und flexibelste Form.

Beispiel: 800 Euro Kartenumsatz im Monat ergibt bei 0,5 % genau 4 Euro Direktcashback -- auf dem Konto, sofort nutzbar, ohne weiteren Aufwand. Auf das Jahr sind das 48 Euro, die ohne jede Aktion auf dem Konto landen.

ETF-Cashback (Trade Republic)

Trade Republic geht einen anderen Weg: Statt den Cashback auf ein Girokonto zu legen, wird der Betrag -- 1 % des jeweiligen Umsatzes -- direkt in einen ETF-Sparplan investiert. Der Nutzer wählt im Voraus, welcher ETF bespart werden soll, und der Cashback-Betrag fließt automatisch bei der nächsten Sparplanausführung in diesen ETF.

Das hat einen wichtigen Unterschied zur klassischen Gutschrift: Der Cashback-Betrag steht nicht sofort als Geld zur Verfügung, sondern ist in ETF-Anteilen gebunden. Auf lange Sicht kann das durch den Zinseszinseffekt deutlich mehr wert sein -- bei 1 % Cashback auf 500 Euro monatlichem Umsatz und einer angenommenen ETF-Rendite von 7 % pro Jahr wachsen die 60 Euro Jahres-Cashback über 10 Jahre auf gut 83 Euro an. Wer aber kurzfristigen Zugriff auf das Geld braucht, ist mit Direktcashback besser beraten.

Punkte-Cashback (PAYBACK, Membership Rewards)

Punkte-Programme sind das älteste Cashback-Modell. Die PAYBACK American Express schreibt pro 2 Euro Umsatz 1 Punkt gut. Der Gegenwert liegt bei 0,5 Cent pro Punkt -- also 0,5 % effektiver Cashback bei allgemeinen Einkäufen. Punkte können gegen Prämien, Gutscheine, Reisen oder direkt an der Kasse eingetauscht werden.

Der Vorteil liegt bei Partnern: PAYBACK-Partner vergeben Zusatzpunkte, was den effektiven Satz auf 1,5 % und mehr steigern kann. Der Nachteil ist die Komplexität -- wer nicht aktiv einlöst, profitiert weniger als auf dem Papier versprochen.

Kategorie-Cashback (Vivid Money)

Die Vivid Money Standard Visa bietet Cashback auf bestimmte Kategorien -- Supermärkte, Tankstellen, Restaurants oder ähnliches. Der genaue Satz variiert und rotiert monatlich, was bedeutet, dass der Nutzer regelmäßig prüfen muss, welche Kategorie gerade bevorzugt wird. Das maximiert theoretisch den Ertrag, erfordert aber deutlich mehr Aufmerksamkeit als ein pauschaler Cashback-Satz.


Worauf sollte ich bei einer Cashback-Kreditkarte achten?

Die wichtigsten Auswahlkriterien

Nicht jede Karte mit hohem Cashback-Prozentsatz ist automatisch die beste Wahl. Diese Punkte sind bei der Entscheidung relevant:

  • Cashback-Satz und Einschränkungen: Gilt der Satz auf alle Umsätze oder nur bei bestimmten Händlern, Kategorien oder Portalen? Die Advanzia Mastercard zeigt, wie irreführend "5 %" klingen kann, wenn es nur im Reiseportal gilt.
  • Jahresgebühr: Eine kostenlose Karte mit 0,5 % Cashback ist langfristig rentabler als eine Karte mit 75 Euro Jahresgebühr und 1 % Cashback -- es sei denn, der Umsatz übersteigt 15.000 Euro pro Jahr.
  • Cashback-Typ: Direktcashback ist flexibel einsetzbar. ETF-Cashback ist langfristig attraktiver, aber nicht sofort liquide. Punkte haben unterschiedliche Gegenwerte -- vor dem Beantragen prüfen, ob der Einlöseweg wirklich passt.
  • Akzeptanz des Kartennetzwerks: Visa und Mastercard werden in Deutschland und weltweit nahezu überall akzeptiert. American Express ist seltener, besonders bei kleineren Händlern und Tankstellen.
  • Mindestbeträge und Obergrenzen: Manche Karten limitieren den monatlichen Cashback auf einen Maximalbetrag oder verlangen einen Mindestumsatz für die Auszahlung.
  • Zinssatz bei Teilzahlung: Cashback-Kreditkarten sollten immer vollständig im Lastschriftverfahren bezahlt werden. Wer nur Teilbeträge zahlt, zahlt Zinsen -- die fast immer höher sind als der gesamte Jahres-Cashback.

Lohnt sich eine Cashback-Kreditkarte?

Die Rechnung ist einfach. Wer 1.000 Euro im Monat über eine Cashback-Kreditkarte abwickelt, bekommt bei 0,5 % Cashback 5 Euro im Monat zurück -- im Jahr 60 Euro. Bei 1 % sind es 120 Euro jährlich. Das sind reale Beträge, die keine Arbeit erfordern, solange man sowieso mit Karte zahlt.

Voraussetzung ist allerdings, dass die Kreditkartenrechnung jeden Monat vollständig per Lastschrift beglichen wird. Wer stattdessen Teilbeträge zahlt oder die Rückzahlung vergisst, zahlt Zinsen zwischen 12 % und 20 % p.a. -- das frisst jeden Cashback-Vorteil innerhalb weniger Tage auf.

Rechenbeispiel:

Monatsumsatz Cashback 0,5 % Cashback 1,0 %
500 € 2,50 € (30 €/Jahr) 5,00 € (60 €/Jahr)
1.000 € 5,00 € (60 €/Jahr) 10,00 € (120 €/Jahr)
2.000 € 10,00 € (120 €/Jahr) 20,00 € (240 €/Jahr)

Wer eine Karte mit Jahresgebühr in Betracht zieht, muss prüfen, ab welchem Umsatz sich die Gebühr rechnet. Bei einer Karte mit 30 Euro Jahresgebühr und 1 % Cashback muss der Jahresumsatz mindestens 3.000 Euro betragen, damit der Vorteil gegenüber einer kostenlosen 0,5-%-Karte positiv wird.

Für Personen mit stabilem Monatsbudget und der Disziplin, die Kartenrechnung vollständig zu begleichen, lohnt sich eine Cashback-Kreditkarte fast immer. Die eigentliche Frage ist nicht ob, sondern welcher Cashback-Typ zum eigenen Ausgabeverhalten passt.


FAQ -- Häufige Fragen zur Cashback-Kreditkarte

Welche Kreditkarte hat den höchsten Cashback?

Auf dem Papier hat die Advanzia Mastercard Gold mit 5 % den höchsten Satz -- aber ausschließlich für Buchungen über das Advanzia-Reiseportal, nicht für Alltagseinkäufe. Für allgemeine Ausgaben liegt die Trade Republic Visa mit 1 % vorne, gefolgt von der Amazon Visa mit 1 % bei Amazon-Einkäufen. Den höchsten universellen Cashback ohne Einschränkungen bieten derzeit Trade Republic (1 % als ETF) und Amazon Visa (1 % als Amazon-Guthaben).

Ist Cashback bei Kreditkarten steuerpflichtig?

In der Regel nein. Die herrschende Meinung der deutschen Finanzbehörden behandelt Kreditkarten-Cashback als Preisnachlass und nicht als steuerpflichtiges Einkommen. Das gilt für Direktcashback und Punkte-Programme gleichermaßen. ETF-Cashback wie bei Trade Republic ist ein Sonderfall: Die ETF-Anteile selbst unterliegen bei späterer Veräußerung der Abgeltungssteuer -- das ist aber das Investment-Ergebnis, nicht die Cashback-Gutschrift als solche. Wer sichergehen will, klärt die steuerliche Behandlung mit einem Steuerberater.

Was bedeutet ETF-Cashback?

ETF-Cashback ist das Modell der Trade Republic Visa Karte: Statt den Cashback-Betrag auszuzahlen, wird er automatisch in einen ETF-Sparplan investiert. Pro ausgegebenem Euro fließen 1 Cent in den gewählten ETF -- zum Beispiel einen MSCI-World- oder S&P-500-ETF. Das Geld ist damit in ETF-Anteilen angelegt, nicht sofort als Bargeld verfügbar. Langfristig kann dieser Ansatz durch die Marktrendite mehr einbringen als klassischer Direktcashback. Wer kurzfristigen Zugriff auf den Cashback braucht, sollte eine Karte mit Direktgutschrift wählen.

Kann ich mehrere Cashback-Kreditkarten kombinieren?

Ja, und es lohnt sich durchaus. Eine sinnvolle Kombination wäre zum Beispiel die Amazon Visa für Amazon-Einkäufe (1 % Amazon-Guthaben), die Santander BestCard Smart für alle anderen Alltagsausgaben (0,5 % Direktcashback) und die Advanzia Mastercard Gold für Reisebuchungen über das Reiseportal (5 %). So holt man aus jedem Bereich das Maximum heraus. Voraussetzung ist, dass man den Überblick behält und beide Karten pünktlich vollständig begleicht -- bei mehreren Abrechnungen erhöht sich das Risiko, eine zu vergessen.

Lohnt sich Cashback bei kleinen Monatsausgaben?

Bei 200 Euro monatlichem Kartenumsatz und 0,5 % Cashback sind es 1 Euro pro Monat -- 12 Euro im Jahr. Das ist kein großer Betrag, aber bei einer kostenlosen Karte trotzdem positiv gegenüber einer Karte ohne Cashback. Wer zusätzlich bei PAYBACK-Partnern einkauft oder regelmäßig auf Amazon bestellt, kann den effektiven Satz deutlich verbessern. Generell gilt: Unter 300 Euro monatlichem Kartenumsatz ist der Cashback-Aspekt zwar vorhanden, aber nicht das ausschlaggebende Kaufargument für eine bestimmte Karte -- Akzeptanz, Konditionen und Sicherheitsfeatures zählen hier stärker.


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