Wer heute noch nach der bunq Easy Money Mastercard sucht, landet bei einem Namen, den es bei bunq offiziell nicht mehr gibt. Die niederländische Neobank hat ihr Kontomodell-System umgebaut, aus Easy Money wurde bunq Pro, ein Abo-Konto mit Mastercard für 9,99 Euro im Monat. Karte und die meisten Kernfunktionen sind geblieben. Nur Name und Struktur haben sich geändert. Dieser Test erklärt, was aus Easy Money geworden ist, was bunq Pro heute kostet und leistet, und für wen sich das Abo 2026 noch lohnt.
In unserer eigenen Redaktionsbewertung erreicht die Karte 3,9 von 5 Punkten, basierend auf 678 Nutzerstimmen auf kreditkartenheld.com. Das deckt sich mit dem Bild, das sich beim genauen Hinsehen ergibt: ein solides, funktionsreiches Konto mit einem klaren Preis-Leistungs-Kompromiss, kein Rundum-Sieger für jeden Kontotyp.
bunq Easy Money Mastercard im Überblick
bunq Pro, der Nachfolger von Easy Money, ist ein Mastercard-Debitkonto der niederländischen Neobank bunq B.V. Ausgaben laufen direkt gegen das Kontoguthaben, es gibt keinen Kreditrahmen im klassischen Sinn. Die Kontoeröffnung funktioniert vollständig online, ohne SCHUFA-Abfrage, mit Video-Identifikation. Kunden mit Wohnsitz in Deutschland erhalten eine deutsche IBAN, zusätzlich lassen sich bis zu zehn weitere lokale IBANs in anderen Ländern anlegen.
Das Konto richtet sich klar an eine bestimmte Zielgruppe: Menschen, die regelmäßig in mehreren Währungen unterwegs sind, ihr Geld in getrennte Töpfe aufteilen wollen oder aus Bonitätsgründen bei klassischen Banken schlechtere Karten haben. Für alle anderen ist die monatliche Abogebühr der entscheidende Kostenfaktor, den es gegen den tatsächlichen Nutzen abzuwägen gilt, dazu mehr im Abschnitt zu den Kosten.
- Kartentyp: Mastercard Debitkarte mit Credit-BIN (physisch und virtuell)
- Preis: 9,99 Euro im Monat, 119,88 Euro im Jahr
- Fremdwährungsgebühr: 0,5 Prozent Aufschlag auf den echten Mastercard-Wechselkurs, unbegrenzt (ZeroFX)
- Bargeldabhebung: sechs kostenlose Abhebungen im Monat, danach 0,99 Euro pro Abhebung
- SCHUFA-Check: nein
- Einlagensicherung: bis 100.000 Euro über das niederländische Sicherungssystem
bunq Pro (ehemals Easy Money)
ZeroFX mit nur 0,5 % Aufschlag, mehrere IBANs, kein SCHUFA-Check. 9,99 € / Monat
Was ist aus der bunq Easy Money Mastercard geworden? Der Wechsel zu bunq Pro
Nein, die bunq Easy Money Mastercard ist nicht verschwunden, sie heißt nur anders. bunq hat sein komplettes Privatkunden-Angebot in vier klar benannte Stufen umgebaut: bunq Free, bunq Core, bunq Pro und bunq Elite. Dabei wurden gleich mehrere frühere Sondertarife auf einmal umbenannt, nicht nur Easy Money: Aus Easy Bank wurde Core, aus Easy Money wurde Pro, und aus Easy Green wurde Elite. Das frühere Easy Money, ein Zwischenprodukt mit erweiterten Reise- und Kontofunktionen, entspricht in diesem neuen System also bunq Pro, mit Multi-Konten-, Karten- und ZeroFX-Ausstattung auf vergleichbarem Niveau. Wer als Bestandskunde noch unter dem alten Namen geführt wurde, wurde im Zuge der Umstellung automatisch auf eines der neuen Modelle umgestellt, in aller Regel auf Pro oder ein vergleichbares Konto.
Zur Einordnung: bunq wurde 2012 in Amsterdam gegründet und arbeitet mit einer vollständigen EU-Banklizenz. Die Bank sitzt in den Niederlanden und wird von der niederländischen Zentralbank beaufsichtigt, nicht von der BaFin. Das ist wichtig für die Einordnung, aber kein Nachteil: Die EU-Regulierung gilt bankenweit gleichwertig, und deutsche Kunden bekommen trotzdem eine deutsche IBAN für Gehalt, Miete und Lastschriften.
Wichtig für die Begriffsklarheit: bunq nutzt das Wort "Easy" für mehrere unterschiedliche Produkte, etwa Easy Savings für verzinste Spar-Pockets oder Easy Card für einzelne, eigenständig buchbare Kartenoptionen. Diese Funktionen sind unabhängig vom umbenannten Easy-Money-Kontomodell und sollten damit nicht verwechselt werden. Wer gezielt nach der alten Kreditkarte sucht, meint in aller Regel das jetzige bunq Pro, nicht eine der separaten Easy-Zusatzfunktionen.
Für bestehende Kunden hat sich an der eigentlichen Nutzung wenig geändert: Karte, App und IBAN bleiben identisch, lediglich die Bezeichnung im Vertrag und in der Preisübersicht wurde angepasst. Wer eine alte Kontoauszugs- oder Vertrags-PDF mit dem Namen Easy Money findet, kann diese weiterhin als Nachweis nutzen, sie beschreibt inhaltlich dasselbe Produkt, das heute als bunq Pro geführt wird.

Kosten und Konditionen der bunq Easy Money Mastercard (jetzt bunq Pro) im Detail
bunq Pro kostet aktuell 9,99 Euro im Monat, macht 119,88 Euro im Jahr. Ältere Vergleichsseiten und Datenbanken führen teils noch 8,99 Euro auf, das ist überholt. Auf der eigenen Preisseite von bunq steht der Betrag von 9,99 Euro klar und eindeutig, und mehrere unabhängige Testportale bestätigen genau diesen Wert für 2026.
| Kontomodell | Preis pro Monat | ZeroFX | Unterkonten |
|---|---|---|---|
| bunq Free | 0 € | bis 1.000 €/Jahr kostenlos, danach Aufschlag | 3 |
| bunq Core | 3,99 € | unbegrenzt | 5 |
| bunq Pro (ehemals Easy Money) | 9,99 € | unbegrenzt, 0,5 % Aufschlag | 25 |
| bunq Elite | 18,99 € | unbegrenzt, 0,5 % Aufschlag | 25+ |
Im Alltag heißt das: Wer mit bunq Pro rechnet, sollte die 119,88 Euro Jahresgebühr gegen die eingesparten Fremdwährungsgebühren und den Wert der zusätzlichen Konten stellen. Für jemanden, der kaum im Ausland zahlt und keine mehreren IBANs braucht, ist eine kostenlose Alternative wie die eigene Hausbank-Debitkarte oft die günstigere Wahl. Für Vielreisende und Nutzer mit mehreren Finanzkreisen kann sich das Abo dagegen schnell rechnen.
Ein Rechenbeispiel zur Einordnung: Wer 3.000 Euro im Jahr in Fremdwährung ausgibt und sonst bei einer klassischen Bank rund 2 Prozent Auslandsentgelt zahlen würde, zahlt mit ZeroFX nur 0,5 Prozent und spart dadurch etwa 45 Euro im Jahr. Dem stehen 119,88 Euro Abogebühr gegenüber, reines Fremdwährungssparen allein trägt die Kosten also nicht. Erst zusammen mit den Unterkonten, den virtuellen Karten und dem Wegfall der Bonitätsprüfung ergibt sich für die Zielgruppe ein rundes Gesamtpaket, das den Preis rechtfertigt.
ZeroFX: Was die Fremdwährungsgebühr bei bunq Pro wirklich bedeutet
ZeroFX ist bunqs Bezeichnung für das Bezahlen zum echten Mastercard-Wechselkurs mit einem transparenten Aufschlag von 0,5 Prozent, deutlich unter dem, was klassische Banken verlangen. Bei bunq Pro gilt das ohne Mengenbegrenzung: Kartenzahlungen im Ausland laufen das ganze Jahr über zu diesem festen 0,5-Prozent-Satz, ohne versteckte Zusatzgebühren. Zum Vergleich: Bei bunq Free ist ZeroFX nur bis 1.000 Euro Auslandsumsatz pro Jahr zu diesem Satz möglich, danach greift ein höherer Aufschlag von 3 Prozent. Bei Core, Pro und Elite entfällt dieses Jahreslimit vollständig.
Für Vielreisende ist das der stärkste praktische Vorteil der Karte. Klassische deutsche Banken verlangen für Auslandszahlungen häufig zwischen 1,5 und 2,5 Prozent Aufschlag, bunq Pro bleibt mit 0,5 Prozent spürbar darunter. Bei größeren Reisebeträgen macht dieser Unterschied schnell einen zweistelligen Eurobetrag aus. Eine ausführliche Gegenüberstellung mit DKB, ING und weiteren Banken haben wir im Test zur allgemeinen bunq Mastercard zusammengestellt, dort mit konkreten Rechenbeispielen pro Kontomodell.
Debitkarte statt Kreditkarte: Was die Mastercard mit Credit-BIN für Kaution und Mietwagen bedeutet
Die bunq Mastercard ist technisch eine Debitkarte, keine klassische Kreditkarte mit eingeräumtem Kreditrahmen und monatlicher Sammelrechnung. Jede Zahlung wird sofort gegen das vorhandene Guthaben gebucht. Trotzdem trägt die Karte eine sogenannte Credit-BIN, eine Kartenidentifikationsnummer, die im internationalen Zahlungssystem als Kreditkarte erkannt wird. Dadurch akzeptieren die meisten Hotels und Mietwagenfirmen sie auch für Kautionen, solange genügend Guthaben vorhanden ist.
Eine Einschränkung bleibt: Manche Anbieter, insbesondere große Mietwagenfirmen wie Hertz oder Avis, prüfen die tatsächliche Kartenklasse und lehnen reine Debitkarten trotz Credit-BIN gelegentlich ab. In der Praxis funktioniert die Kaution bei bunq nach Erfahrungswerten in den meisten Fällen problemlos, wer aber öfter Mietwagen bucht, sollte sicherheitshalber eine zusätzliche echte Kreditkarte im Gepäck haben.
Für den Alltag spielt der Unterschied kaum eine Rolle. Beim Bezahlen im Geschäft, online oder per Smartphone macht es für den Verkäufer keinen Unterschied, ob im Hintergrund ein Kreditrahmen oder das eigene Guthaben belastet wird, solange genug Geld auf dem Konto liegt. Relevant wird die Unterscheidung fast ausschließlich bei Kautionen, bei manchen Fluggesellschaften und in seltenen Fällen bei Behörden, die explizit eine Kreditkarte im engeren Sinn verlangen. Wer eine dieser Situationen erwartet, sollte vorher direkt beim Anbieter nachfragen, ob eine Debitkarte mit Credit-BIN akzeptiert wird, statt sich allein auf die Kartenbezeichnung zu verlassen.
Bargeld abheben: Freibetrag und Gebühren bei bunq Pro
bunq Pro erlaubt sechs kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat an Geldautomaten. Danach wird es in zwei Stufen teurer: Die siebte bis elfte Abhebung im selben Monat kostet je 0,99 Euro, ab der zwölften Abhebung werden 2,99 Euro pro Abhebung fällig. Einige ältere Datenquellen nennen für Pro nur drei kostenlose Abhebungen, das entspricht aber nicht dem aktuellen Stand: Sowohl bunqs eigene Konditionen als auch unabhängige Testportale bestätigen unabhängig voneinander die sechs kostenlosen Abhebungen und die zweistufige Gebührenstaffel danach. Wer regelmäßig größere Mengen Bargeld braucht, sollte das trotzdem einplanen, denn kostenlose Filialbanken sind bei reiner Bargeldnutzung oft weiterhin günstiger.
Zur Einordnung: 0,99 Euro pro zusätzlicher Abhebung liegt im unteren bis mittleren Bereich dessen, was fremde Geldautomaten in Deutschland ohnehin verlangen, viele private Betreiber berechnen 4 bis 6 Euro pro Abhebung unabhängig von der Bank. Für gelegentliches Bargeldabheben bleibt bunq Pro also selbst über die sechs Freibeträge hinaus vergleichsweise moderat, nur wer regelmäßig sehr viel Bargeld benötigt, etwa für ein bargeldlastiges Gewerbe, sollte auf ein anderes Konto ausweichen.
Mehrere IBANs und Unterkonten: Wie das Sub-Konten-System bei bunq Pro funktioniert
Ein Kernargument für bunq Pro ist die Kontostruktur. Nutzer können bis zu 25 separate Unterkonten anlegen, jedes mit eigenem Namen, eigenem Budget und eigener Übersicht in der App, zusätzlich bis zu zehn eigene lokale IBANs in unterschiedlichen Ländern. Praktisch heißt das: ein Konto für die Miete, eines für Rücklagen, eines für den nächsten Urlaub, alle getrennt und trotzdem in einer einzigen App verwaltbar.
- Getrennte Budgets für Miete, Rücklagen, Reisen oder Projekte, ohne mehrere Bankverträge
- Bis zu zehn lokale IBANs, etwa um in verschiedenen Ländern wie ein Local zu wirken
- Ein Einkommens-Organizer verteilt eingehende Zahlungen wie das Gehalt automatisch nach selbst festgelegten Regeln auf die verschiedenen Unterkonten
- Eine Zweitkarte lässt sich mit eigener PIN einem anderen Unterkonto zuordnen, sodass eine physische Karte zwei getrennte Konten bedienen kann
Diese Funktion ist bei klassischen deutschen Direktbanken selten in dieser Form verfügbar und gehört zu den Punkten, die bunq von reinen Girokonto-Anbietern abhebt.
Sicherheit und Einlagensicherung: Warum die niederländische Regulierung zählt
Ist das Geld bei der bunq Easy Money Mastercard, heute bunq Pro, sicher? Ja: bunq unterliegt der niederländischen Einlagensicherung (Depositogarantiestelsel), reguliert durch die niederländische Zentralbank De Nederlandsche Bank, mit einem Schutz von bis zu 100.000 Euro pro Kunde. Das ist die gleiche Deckungssumme wie beim deutschen Einlagensicherungsfonds, nur eben über das niederländische statt das deutsche System organisiert. Wichtig für die Einordnung: Es handelt sich um EU-weit harmonisierten Einlagenschutz, nicht um eine SCHUFA-bezogene oder BaFin-spezifische deutsche Absicherung. bunq selbst meldet zudem nichts an die SCHUFA, weder bei Kontoeröffnung noch im laufenden Betrieb.
Für die Praxis heißt das: Guthaben auf dem bunq Pro Konto ist im Fall einer Bankenpleite genauso abgesichert wie Guthaben bei einer deutschen Bank, nur eben über eine andere nationale Behörde innerhalb desselben EU-Rechtsrahmens. Die EU-Einlagensicherungsrichtlinie verpflichtet alle Mitgliedstaaten zu diesem 100.000-Euro-Mindestschutz pro Kunde und Institut, unabhängig davon, in welchem Land die Bank ihren Sitz hat, und schreibt zudem eine Auszahlungsfrist von in der Regel sieben Werktagen im Entschädigungsfall vor. Wer unsicher ist, kann die Mitgliedschaft von bunq im niederländischen Sicherungssystem jederzeit auf der Website der niederländischen Zentralbank einsehen.
SCHUFA-freie Kontoeröffnung: Beantragung Schritt für Schritt
Die Eröffnung läuft komplett digital ab, ohne Filialbesuch und ohne SCHUFA-Abfrage. Der Ablauf in der bunq App:
- Persönliche Daten eingeben und gewünschtes Kontomodell (hier: Pro) auswählen
- Identität per Video-Ident direkt in der App bestätigen
- Virtuelle Karte sofort nutzen, physische Mastercard folgt per Post
Das gesamte Verfahren dauert laut Anbieter nur wenige Minuten. Apple Pay, Google Pay und kontaktloses Bezahlen per NFC funktionieren ab dem ersten Tag, ganz ohne Wartezeit auf die physische Karte.
Für die Verifizierung reicht ein gültiger Ausweis oder Reisepass, den die App per Kamera scannt, dazu ein kurzer Video-Abgleich mit dem eigenen Gesicht. Bankfilialen, Postident-Verfahren oder Papierdokumente sind nicht nötig. Nach erfolgreicher Prüfung lässt sich das Konto sofort nutzen, während die physische Mastercard per Post unterwegs ist. Support läuft danach ausschließlich digital über Chat und E-Mail in der App, eine telefonische Hotline für alltägliche Anliegen bietet bunq nicht an.
Vor- und Nachteile der bunq Easy Money Mastercard im Überblick
Vorteile
- ZeroFX mit nur 0,5 Prozent Aufschlag auf den echten Mastercard-Wechselkurs, ohne Mengenlimit
- Bis zu 25 Unterkonten und zehn lokale IBANs für getrennte Budgets und mehrere Länder
- Kein SCHUFA-Check, Kontoeröffnung in wenigen Minuten per Video-Ident
- EU-Banklizenz mit niederländischer Einlagensicherung bis 100.000 Euro
- Credit-BIN sorgt dafür, dass die Debitkarte bei den meisten Hotels und Mietwagenfirmen als Kreditkarte akzeptiert wird
- bunq pflanzt automatisch Bäume basierend auf dem Kartenumsatz, ein zusätzliches Nachhaltigkeitsversprechen
Nachteile
- 9,99 Euro monatliche Abogebühr, während viele deutsche Direktbanken vergleichbare Debitkarten kostenlos anbieten
- Keine echte Kreditlinie, alle Zahlungen laufen gegen das vorhandene Guthaben
- Nur sechs kostenlose Bargeldabhebungen im Monat, danach 0,99 Euro je Abhebung
- Niederländische statt deutsche Einlagensicherung, inhaltlich gleichwertig, aber ungewohnt für manche Kunden
- Kein persönlicher Filial- oder Telefonservice, Support läuft ausschließlich digital über die App
Für wen lohnt sich die bunq Easy Money Mastercard (heute bunq Pro)?
bunq Pro passt am besten zu Vielreisenden und digitalen Nomaden, die regelmäßig in Fremdwährung zahlen und vom niedrigen ZeroFX-Aufschlag von 0,5 Prozent am meisten profitieren, sowie zu Freiberuflern und Selbstständigen, die mehrere Budgets sauber trennen wollen und keine SCHUFA-Abfrage riskieren möchten. Anders sieht es aus, wenn jemand selten ins Ausland reist, mit einem einzigen Konto auskommt und ohnehin ein kostenloses Girokonto samt Debitkarte bei der Hausbank hat: Dann zahlt man mit bunq Pro für Funktionen, die kaum genutzt werden. In diesem Fall lohnt sich eher ein Blick auf die kostenlosen bunq-Modelle Free oder Core, oder auf eine der klassischen kostenlosen Alternativen im deutschen Markt.
Bei der Wahl zwischen bunq und ähnlichen Neobanken gilt: Anbieter wie Wise oder Revolut punkten mit teils günstigeren Einstiegstarifen, bieten aber nicht dieselbe Anzahl an Unterkonten und lokalen IBANs wie bunq Pro. Eine ausführliche Gegenüberstellung aller vier bunq-Kontomodelle mit direkten Wettbewerbern steht im Test zur bunq Mastercard bereit.
Häufige Fragen zur bunq Easy Money Mastercard
Gibt es die bunq Easy Money Mastercard 2026 noch zu beantragen?
Unter dem Namen Easy Money lässt sich kein neues Konto mehr eröffnen. Das Produkt läuft heute unter der Bezeichnung bunq Pro für 9,99 Euro im Monat, mit vergleichbarer Kartenausstattung und Kontostruktur.
Ist bunq Pro eine echte Kreditkarte?
Technisch handelt es sich um eine Debitkarte ohne eigenen Kreditrahmen, alle Zahlungen laufen gegen das vorhandene Guthaben. Die Karte trägt zwar eine Credit-BIN und wird deshalb bei den meisten Hotels und Mietwagenfirmen als Kreditkarte akzeptiert, ein echter Kreditrahmen mit Sammelrechnung existiert aber nicht.
Kann ich bunq Pro ohne SCHUFA-Auskunft beantragen?
Ja, die Kontoeröffnung erfolgt komplett ohne SCHUFA-Abfrage, weder beim Antrag noch im laufenden Betrieb. Bestätigt wird die Identität stattdessen ausschließlich per Video-Ident in der bunq App.
Was passiert mit meinem Geld, wenn bunq insolvent wird?
Guthaben bis 100.000 Euro pro Kunde ist über das niederländische Einlagensicherungssystem geschützt, das auf derselben EU-Richtlinie basiert wie die deutsche Einlagensicherung. Die Absicherung läuft über die niederländische Zentralbank statt über eine deutsche Behörde, das Schutzniveau bleibt aber identisch.